Spieletest

Emoji-Spaß im Spieleschrank: Ein Kartenspielklassiker im neuen Look (Werbung)

Hallo Ihr Lieben,

habt Ihr heute auch schon eines der vielen, lustigen Bildchen verschickt? Diese bunten Symbole, besser bekannt als Emojis, sind aus der heutigen Zeit kaum noch wegzudenken und begegnen uns nicht nur täglich in Instant-Messenger-Diensten wie Whatsapp, Facebook & Co. sondern mittlerweile auch auf vielen anderen Produkten wie Schreibuntensilien, als Kissen oder auch auf verschiedenden Kleidungsstücken. Emojis are everywhere und wir lieben sie! Es vergeht praktisch kein Tag, an dem wir zwei nicht mindestens ein Emoji per Smartphone versenden und dementsprechend bunt sieht auch unser Chatverlauf aus. Was auf dem Handy funktioniert, klappt übrigens auch in der Spielewelt ganz wunderbar! Im vergangenen Jahr machten sich die Emojis nämlich auf, die Spieleschränke vieler Familien zu erobern und vor ein paar Wochen zog genau solch ein altbekanntes Kartenspiel im neuen Look  in unseren bereits übervollen Spieleschrank ein …

Es ist noch gar nicht so lange her, da hatten wir selbst gebackene Emojis vernascht, heute spielen wir mit ihnen. Und das haben wir der lieben Tanja Philippeit zu verdanken, die sich eine lustige und abwechslungsreiche Spielvariante des altbekannten Kartenspielklassikers „Mau-Mau“ ausgedacht hat. In völlig neuem Gewand und voller Überraschungen …

Vergangenes Jahr hatten wir Emojis selbst gebacken und vernascht. Erinnert Ihr Euch daran?

 … an die Karten, fertig, … Mau-Mau! 

 
Die Stars des Spiels „Emojical Mau-Mau“ sind neben den bunten Emojis die neuen Aktionskarten, die Spaß und Spannung ins Spiel bringen und den Gewinner in spe ganz schnell zum Spieler mit den meisten Karten werden lassen. Nur nie zu schnell in Sicherheit wähnen … im Spiel gibt es genug „fiese“ Karten, die nur darauf warten, zum Zuge zu kommen!

 

Das Spiel enthält 108 Spielkarten (64 Emoji-Karten, 36 farbige und 8 graue Aktionskarten) plus 1 Extrakarte
  
„So hast du Mau-Mau noch nie gespielt!“ verspricht die Rückseite des Spielekartons und treffender kann man es gar nicht ausdrücken! Noch vor der ersten Partie lernt man neue Vokabeln, die man bisher bei „Mau-Mau“ nicht brauchte! Aber die machen den Reiz aus! Gewinnen kann so schwer aber auch so einfach sein! Dafür sorgen u.a. Aktionskarten wie:
  
 „Schenken“ – man selbst wird eine Karte los, ein Mitspieler bekommt eine mehr
„Kartentausch“ – man wird seinen vollen Stapel los und tauscht mit einem Mitspieler
„Zocken“ – im Glücksfall zieht man nur 1 Karte, hat man Pech gleich 8 auf einmal
  
„Oh nein, Kartentausch“ – Zum Glück hatte Aimee nur eine Karte mehr als ich auf der Hand
  
Gewonnen hat bei „Emojical Mau-Mau“ selbstverständlich auch, wer zuerst „Mau-Mau“ rufen kann. Vor Spielbeginn können sich die Spieler jedoch entscheiden, ob sie mehrere Runden spielen und ab welcher Gesamtpunktzahl (z.B.  250, 500 oder 750 Punkte) sie als Sieger aus dem Spiel gehen möchten. So kann aus dem Spiel entweder ein kurzer Zeitvertreib oder ein langer, spannender Spielenachmittag werden.
  
Aimee führte haushoch und hatte unseren Spielenachmittag auch gewonnen …
Aimee hatte mehrmals hintereinander Glück im Spiel und sammelte fleißig Punkte

Wie wir oben bereits erwähnten, stammt die Idee zu „Emojical Mau-Mau“ von Tanja Philippeit, einer zweifachen Mutter aus Starnberg in Bayern. Tanja hat das Spiel nicht nur selbst entwickelt, sondern auch vor etwa einem Jahr den Starnberger Spiele-Verlag allein gegründet. Wie es u.a. dazu kam, hat uns Tanja in einem kurzen Interview erzählt …
 
  
  
Hallo Tanja, erzähle unseren Lesern doch kurz einmal etwas über dich!
 
Erst einmal muss ich loswerden, wie toll ich es finde, dass Ihr als Mutter und Tochter gemeinsam bloggt. Ich habe selber zwei Töchter, die jetzt 10 und 12 Jahre alt sind, und finde es immer großartig, wenn ich mit Ihnen gemeinsam die digitale Welt entdecken kann. Oft genug lerne ich dabei mehr von ihnen als umgekehrt. Wir leben als Familie zusammen mit meinem Mann in der Nähe von München und sind gerne gemeinsam in den Bergen unterwegs. Sei es zum Klettern, Wandern, Radfahren oder Skifahren. Mit einer Spieleerfinderin im Haus bleibt es natürlich nicht aus, dass wir auch viel Zeit mit Spielen verbringen. Darüber hinaus bin ich eine ziemliche Leseratte, tobe mich kreativ beim Basteln aus oder grabe meine Blumen im Garten um. Beruflich bin ich neben dem Spieleverlag als Psychologin seit fast 15 Jahren selbstständig als Unternehmensberaterin und Coach tätig. Vor zwei Jahren habe ich mich dann mit meinem Büro am Starnberger See niedergelassen, wo ich auch aufgewachsen und zur Schule gegangen bin.
  

 

 
Seit wann schlummerte der Traum in dir, mal einen eigenen Spieleverlag zu gründen? Und wann hast du ihn verwirklicht?
 
Ehrlich gesagt wusste ich bis vor kurzem selber gar nicht, dass ein Spielerfindergeist in mir schlummert. In meiner Familie wurde allerdings immer schon viel gespielt. Vom klassischen Kartenspiel über Monopoly und Malefiz bis hin zu ausgedehnten Schachpartien. Da kommt man vielleicht ganz automatisch auf Ideen für eigene Spiele. Als Kind war das zumindest bei mir so. Richtig ernsthaft habe ich diese Ideen aber nie weiterverfolgt. Bis dann der große Spaß mit den Emojis losging. Da wusste ich: daraus muss ich ein Spiel machen und die Emojis aus der digitalen in die analoge Welt transportieren. Den Starnberger Spieleverlag habe ich dann Anfang letzten Jahres gegründet, um meine Spielidee ganz nach meinen eigenen Vorstellungen umsetzen und veröffentlichen zu können. Jetzt bin ich Verlagschefin und Spielerfinderin gleichzeitig, was zwar manchmal ganz schön anstrengend ist. Letztendlich aber ein Traumberuf für mich ist, da mir der unternehmerische Teil des Verlegens mindestens genauso viel Spaß macht wie das Spielerfinden.
  
Wie kamst du darauf, die aktuell angesagten Emojis mit dem klassischen Kartenspiel „Mau Mau“ zu verbinden?
 
Die Suche nach dem passenden Spielformat für das Emoji-Spiel war eine ziemliche Tüftelei. Ich wollte vor allem ein Familienspiel entwickeln, das alltagstauglich und schnell spielbar ist. Ohne komplizierte Spielregeln, die man erst durcharbeiten muss, bevor man loslegen kann. Und ich wollte das unmittelbar Spielerische der Emojis in den Vordergrund stellen. Letztendlich bin ich dann bei Mau-Mau  gelandet, gerade weil es ein echter Klassiker ist und die Spielregeln den meisten bekannt sind. Das hat auch den Vorteil, dass Kinder sich die Spielregeln untereinander leicht erklären können und nicht unbedingt einen Erwachsenen dafür brauchen. Damit es nicht nur ein Mau-Mau mit netten Bildchen wird, habe ich ein paar neue Aktionskarten wie die Schenken-Karte und die Zocken-Karte in das Spiel eingebaut. Die bringen ordentlich Spannung ins Spiel, weil sich das Blatt ganz plötzlich wieder wenden kann. Die Emojis führen außerdem dazu, dass das Spiel automatisch heiterer und ausgelassener wird. Meistens geht es ziemlich turbulent dabei zu und es wird vor allem richtig viel gelacht.
  
 
Hast du ein Lieblings-Emoji und welches ist das?
 
Tja, welche Emojis ich besonders gern mag, kann man natürlich ganz gut an meinem Spiel erkennen.  In der Alltagskommunikation mag ich allerdings an den Emojis vor allem, dass es so viele verschiedene gibt und man sie schon fast wie eine eigene Bildsprache verwenden kann. Ich habe immer großen Spaß dabei, inhaltlich passende Emojis zu meinen Kurznachrichten zu finden oder kleine Bilderrätsel einzubauen.

   
Auf welche tollen Spiele von dir können wir uns in Zukunft freuen?
  
Im Moment freue ich vor allem darüber, dass Emojical Mau-Mau gleich so guten Anklang gefunden hat und ich gerade in der Vorbereitung für die 2. Auflage bin. Parallel dazu geistern mir einige weitere Spielideen im Kopf herum, die aber alle noch nicht ganz spruchreif sind. Auf der einen Seite inspirieren mich die Emojis zu immer weiteren Ideen. Zum anderen tüftele ich an einem Würfelspiel  herum. Darüber hinaus würde ich gerne ein Spiel entwickeln, bei dem der Starnberger See eine Rolle spielt. Im Starnberger Spiele Verlag werden also zukünftig hoffentlich eine ganze Reihe von Spielen erscheinen, bei denen man als Familie wieder mehr zusammenkommt und viele schöne Momente von Spaß, Unbeschwertheit und Gemeinsamkeit erleben kann.

  

„Emojical Mau-Mau“ gibt es übrigens direkt beim Starnberger Spiele-Verlag zu kaufen. Aber auch bei amazon werdet Ihr fündig! Viel Spaß allen, denen wir Lust auf eine Partie gemacht haben!
 
 
Spielt Ihr gerne Kartenspiele?
Wie gefällt Euch „Emojical Mau-Mau“?
Welche Aktionskarte findet Ihr am gemeinsten?
  
  
  

11 Comments

  • Petra B.

    Mal wirklich was lustiges – Mau Mau für die Kidds von heute!
    Kaufen würde ich sie nicht, aber gut finde ich es trotzdem. Mau Mau im neuen look.
    Euch viel Spaß beim spielen!
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Petra

  • San dra

    Mein Sohn hat als Kind soo gerne Uno gespielt – schade, dass er es jetzt als Teenie "uncool" findet, mit Mama Karten zu spielen, das Emoji-Maumau würde ich gerne ausprobieren!

    LG Sandra

  • Leyla´s Welt

    Hmm, mich überzeugt das Spiel gerade so gar nicht. Aber ich denke mir, dass es bei Kindern sicherlich großen Anklang finden wird. Ich finde, Emojis muss es ja nun nicht überall zu finden sein.
    Aber ich wünsche euch viel Freude mit der Version.

  • Marie

    Huhu,
    oh wie cool! Mau-Mau hab ich früher auch immer gern gespielt. Aber ganz klassisch mit Rommé-Karten. 🙂
    Ich schließe mich allerdings "Leyla's Welt" an: Die Emoji-Sache wird grade ein bisschen übertrieben überall… (Eure Kekse mochte ich übrigens trotzdem ;D)

    Liebe Grüße von Marie // ladyevilarts.com ❤

  • Lena

    Hi liebe Jana
    Oh, das ist aber eine coole Versions von Mau-Mau. Ich bin momentan sowieso auf der Suche nach lustigen Spielen, die nicht all zu viel Platz wegnehmen und die man gut auf Reisen und zu Freunden mitnehmen kann.
    Ich werde es mir also bestimmt genauer ansehen, auch wenn ich sonst nicht der grösste Emoji Fan bin.
    Alles Liebe Lena

  • Limalisoy

    Deine Vorstellung mit Interview ist sehr interessant. Das Bild zum Blogbeitrag kannte ich ja schon, mit Text ist es aber eine richtig runde Sache! Tolle Spielidee 🙂
    Liebe Grüße,
    Yvonne

  • Jani ne

    Hey,
    finde ich an sich eine echt schöne idee um auch die kleinen kinder zum spielen animieren zu können. Allerdings muss ich zugeben, dass ich hierbei ein wenig altmodisch bin und die normale Variante bevorzuge

    xoxo

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