Escape Rooms

„Escape the Prison“ – (J)Aimees spannender Geburtstagstrip nach Berlin (Werbung)

Hallo Ihr Lieben,

dass Ihr diesen Beitrag heute lesen könnt, verdankt Ihr einzig und allein dem glücklichen Fall, dass wir vor genau zwei Wochen einer ungemütlichen und dunklen Gefängniszelle entkommen konnten. „Lebenslänglich verurteilt!“ Warum nur? Ganz unschuldig und reinen Gewissens bedeutete dies nur eines für uns: Raus hier! Die Flucht war lange geplant und wurde von einigen Mitwissern akribisch vorbereitet. Und Dank der Hilfe fluchtwilliger Mitgefangener und eingeweihter Außenstehender, können wir Euch heute von unserer spannenden und ungewöhnlichen Flucht erzählen. Aber jetzt mal Spaß beiseite! Wie es uns ins „Gefängnis“ verschlug, erfahrt Ihr, wenn Ihr weiter lest!

Alles begann damit, dass wir uns an einem Samstagmorgen vor zwei Wochen mit Aimees Tante und Cousine und viel guter Laune im Gepäck auf den Weg nach Berlin machten. Aimee hatte ein paar Tage zuvor Geburtstag gefeiert und wünschte sich auch in diesem Jahr einen Ausflug in die Hauptstadt, um dort etwas Tolles zu erleben! Einige Zeit zuvor hatten wir das allererste Mal von sogenannten „Escape Rooms“ gehört! Und einer dieser Räume sollte an diesem frühherbstlichen Samstagvormittag unser Ziel sein!


Kennt Ihr Escape Rooms? Ward Ihr vielleicht sogar schon mal in einem? Für uns war es vor zwei Wochen das allererste Mal! Da wir aber nicht die Katze im Sack buchen wollten, hatten wir uns im Vorfeld online erkundigt, welche Escape Rooms es denn in Berlin gibt! Und wir blieben spontan bei „Cat in the Bag“ hängen und buchten damit doch die Katze im Sack 🙂

Werbebild von „Cat in the Bag“ – im Escape Room durfte man nämlich nicht fotografieren

Wer sich nun immer noch nicht denken kann, wovon wir reden, den klären wir jetzt gerne auf. Escape Rooms gibt es mittlerweile in vielen großen und sicher auch kleineren Städten in ganz Deutschland. Sie sind eine lustige und spannende Art, 60 Minuten seines Lebens zu verbringen. 60 Minuten, die aber alles andere als langweilig werden, denn je nach Thema des Escape Rooms hat man in dieser kurzen Zeit allerhand Rätsel und Aufgaben zu lösen. In unserem Fall war dies: „Entkomme dem Gefängnis!“

Noch ein Werbefoto: Für ein Nickerchen blieb keine Zeit – man hat nur 60 Minuten für die Flucht


Im „Cat in the Bag in Berlin gibt es insgesamt 3 verschiedene Escape Rooms und Aimee hatte sich für ihren Geburtstagsausflug das „Gefängnis“ ausgesucht! Ein Tipp: Spontan vorbeigehen ist keine gute Idee, denn man muss die Räume vorher online buchen. Dazu gibt es auf der Homepage eine Übersicht, in der man nachschauen kann, ob sein Wunschtag und die passende Uhrzeit noch verfügbar sind.



Und dann kann das Abenteuer auch schon beginnen! Wir wurden an unserem Wunschtag von einer netten jungen Dame begrüßt, die uns während eines letzten Getränks in das Spiel einwies. Nachdem die Tür hinter uns zuging, waren wir (fast) auf uns allein gestellt! Die Uhr tickte und man hatte 60 Minuten Zeit, nach Hinweisen zu suchen, Schlüssel zu finden und Rätsel zu lösen! Ein riesen Spaß, können wir Euch sagen!!!


Das A und O in solch einem Raum ist aber auf jeden Fall die Kommunikation! Man braucht weder körperliche Stärke noch überdurchschnittliche geistige Fähigkeiten. Wenn alle zusammenarbeiten und sich stetig austauschen, schafft man es tatsächlich mit oder ohne Hilfe in 60 Minuten wieder hinaus! Im „Cat in the bag“ gibt es neben dem Gefängnis noch zwei weitere Escape Rooms. Zum einen eine „Skihütte“, die lebendig geworden zu sein scheint und einen dunklen „Bunker“, in dem man Teil eines Experimentes geworden ist. Auch hier heißt es:

So schnell wie möglich raus! 


Geschafft! Das war ein Spaß! Wir kommen bestimmt mal wieder!

Uns hat es im „Cat in the bag“ so gut gefallen, dass wir uns vorgenommen haben, auf jeden Fall noch einmal hinzufahren! Dann lassen wir uns wahrscheinlich auf das Skihütten-Abenteuer ein!


Nach dem Erlebnis im Escape Room machten wir uns mit einer Straßenbahn auf den Weg zum Alex. Während sich eine mutige junge Frau gerade vom Dach des park inn stürzte, suchten wir nach einer kulinarischen Stärkung und fanden ein KFC in der Nähe.


Frisch gestärkt ging es weiter zum Alexa – einem riesigen Einkaufszentrum in der Nähe des Alexanderplatzes, wo es uns zu den Miniaturwelten Berlins zog – ins LOXX. Wer die Miniaturwelten in Hamburg kennt, hat eine Ahnung davon, was man in Berlin sehen kann!


Da uns Hamburg bereits vor einigen Jahren richtig gut gefallen hatte, wollten wir unbedingt auch mal der Berliner Miniaturwelt „Hallo“ sagen! Und es hat sich gelohnt, denn es gibt dort so viele liebevoll gestaltete Szenerien und Berliner Nachbauten zu entdecken! Wir liefen mit großen Augen um die riesige Anlage herum und kamen gar nicht mehr aus dem Staunen heraus! Überall kleine Überraschungen, Lichter und Spezialeffekte!

Ein kleiner Einblick in die große Welt der kleinen Menschen

Während des Besuchs wechselt die Beleuchtung in regelmäßigen Abständen in Tages-, Dämmerungs- und Nachtbeleuchtung, was das Erkunden und Entdecken gleich noch spannender macht! Wenn es dann im Dunkeln plötzlich gewittert, vergisst man ganz, dass man in einer Miniaturwelt steht! Zum Glück brauchte man keinen Regenschirm!


LOXX – Einfach toll und auf jeden Fall einen Besuch wert! 



Nach diesem Erlebnis und einer anschließenden kurzen Shoppingtour machten wir uns dann am Abend wieder mit dem Zug auf den Weg nach Hause. Den Tag werden wir noch lange – nicht zuletzt wegen unseres Gefängnisausbruches – in Erinnerung behalten!

Vielleicht habt Ihr ja nach unserem Bericht auch mal Lust, einem Escape Room zu entkommen! Dann schaut doch mal in Berlin im „Cat in the bag“ vorbei oder googlet, ob es in Eurer Nähe auch einen Escape Room gibt!



Würdet Ihr gerne einem „Gefängnis“, einer gruseligen „Skihütte“ oder einem „Bunker“ entkommen?
Kanntet Ihr Escape Rooms und ward Ihr schon mal selbst in einem?
Schaut Ihr Euch auch gerne Miniaturwelten wie in Berlin oder Hamburg an?



16 Comments

  • Petra B.

    Hallo ihr Beiden,
    ne in so ein Raum möchte ich nicht. Miniaturstadt hört sich toll an und eure Bilder wie immer genial, aber der Strassenkünstler das Highlight.
    Liebe Grüße und schönes Wochenende
    Petra

  • Bloody

    Hallöchen,
    die Idee von solch einem Escape Room finde ich schon spannend und fände es interessant mal einen zu buchen. Die Miniaturwelt hört sich ebenfalls klasse an… wir waren vor ein paar Jahren zwar erst in Berlin, aber da habe ich noch lange nicht alles gesehen. 😉

    Viele Grüße
    Bloody

  • Nicole Minnie

    Huhu ihr zwei..

    Ach das ist ja cool. Wusste gar nicht, dass es sowas gibt, aber wäre auch mal was für uns 😉
    Danke für diesen tollen Einblick. Die Idee finde ich wirklich Mega ^^

    Wir fahren diesen Monat auch noch einmal nach Berlin. War das letzte mal vor 2 Jahren dort. Aber an einem Tag sieht man ja nicht alles.

    Alles liebe

  • Eva Katharina Photography

    Sehr schöner Bericht!
    Von solchen escape rooms habe ich wirklich noch nie gehört, klingt aber spaßig. Wie viel zahlt man denn dafür, wenn ich fragen darf?
    Ich muss zugeben ich war noch nichtmal in den miniaturwelten in Hamburg, das sollte ich mal nachholen 😀

  • Marie

    Huhu,
    Escape Rooms kannte ich bisher auch noch nicht. Klingt auf jeden Fall nach Spaß! 🙂
    Die Miniaturwelt ist super süß. 🙂 Solltet ihr einmal im Harz unterwegs sein. fahrt doch nach Wernigerode, da gibt es auch so einen Miniaturenpark mit lauter kleinen Fachwerkhäusern und co. 🙂

    Liebe Grüße von Marie // https://fotografieable.wordpress.com

  • Christine-Claudia Fischer

    Huhu 🙂 Mensch, da habt ihr ja nen richtig tollen Tag verlebt! Ob ich in so einen Raum reingehen würde weiß ich nicht. Ich habe da etwas Panik, wenn es eng und abgesperrt ist. Aber vielleicht würde es ja mit der richtigen Begleitung irgendwie klappen.
    So eine Miniaturwelt kenne ich leider nur aus dem Fernsehen. Da muss ich doch endlich mal eine suchen und besuchen 😉
    LG Christine

  • Limalisoy

    In einem Escape-Room war ich auch schon mal – Blogger-Event im Mystery House 🙂
    Wir hatten damals den Auftrag, eine Bombe zu entschärfen – sehr cool diese Art des Zeitvertreibs!!!
    Auch für deine Große war das sicherlich ein toller Geburtstag – einen Gefängnisausbruch erlebt man ja nicht alle Tage…

  • Bo Smint

    In Berlin war ich zu Ostern, aber so einen Escape- Room kenne ich nicht. Hört sich interessant an, muss ich mir merken und vielleicht beim nächsten Mal mit buchen.
    Liebe Grüße
    Bo

  • Beauty and the beam

    Hört sich nach einem spannenden Trip an 🙂 Ich war im letzten Jahr, das erste Mal in einem Escape Room. Und zwar in Hamburg bei Exit2life. Das war richtig cool. Wir waren quasi in Hangover Mission und haben das Zimmer so krass verwüstet, dass wir sogar einen Rekord aufgestellt haben 😀
    Zum Vergleich, die Gruppe vor uns, hat es innerhalb der Stunde nicht geschafft und es wurde dann anschließend 5 Minuten aufgeräumt. Wir waren nach 39 Minuten draußen und haben dann auf die andere Gruppe im anderen Zimmer warten müssen. Als die nach 60 Minuten herausgeholt wurden, wurde unser Zimmer noch immer aufgeräumt :S
    Aber es war definitiv ein cooles Erlebnis.
    Allerliebst
    Mona

  • Anonym

    Ach wie cool ist das denn bitte. Ich kannte es bisher gar nicht und hatte auch davon noch nie gehört. Wenn man nicht speziell danach sucht, findet man es wohl auch gar nicht. Ab und an sind wir ja in Berlin. Ich muss das mal testen. Danke für den Beitrag.
    Liebe Grüße
    Sven
    https://svellby.de/

  • Kevin Ruser

    Hallo ihr beiden 🙂
    Escape Rooms kannte ich zwar bereits, weil ich auch schon immer mal in einen gehen wollte (oder aus einem ausbrechen?!), bisher hat das aber nie gepasst und so kann ich nur von einem solchen Erlebnis träumen.

    Das Alexa ist wirklich riesig, alleine würde ich mich dort wohl regelmäßig verlaufen. Als ich noch kleiner war, war ich total begeistert von "BuildABear" einem Laden, wo man sein eigenes Stofftier zum Leben erwecken kann.

    Ich fahre Anfang November wieder nach Berlin. Ich wurde nämlich zur Verleihung des Deutschen Lesepreises eingeladen und die findet mitten in der Woche in Berlin statt (Uni ahoi.).

    Liebe Grüße

    Kevin

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