Escape Rooms

Erlebt eine spannende Zeitreise ins Jahr 1924 und schnappt Euch das BEAST OF BERLIN (Werbung)



Hallo Ihr Lieben,


sagt mal, wie nutzt Ihr denn die Ferienzeit bzw. Eure Urlaubstage am allerliebsten? Indem Ihr auf Reisen geht und neue Städte und Länder erkundet? Es Euch zu Hause gemütlich macht und mal die Beine hochlegt? Oder indem Ihr wie wir in das Jahr 1924 zurückreist, um dort auf Verbrecherjagd zu gehen? Ja, genauso sah unser Ferien- bzw. Urlaubsprogramm in den diesjährigen Herbstferien aus! Und es war ein riesen Spaß, kann ich Euch sagen, auch wenn wir uns zwischenzeitlich mächtig gegruselt hatten! Denn besagter Verbrecher war ein berüchtigter Serienmörder, der schon seit geraumer Zeit sein Unwesen in den dunklen Straßen der Stadt trieb und von jedermann nur als „Die Bestie von Berlin“ bekannt war. Obwohl die Berliner Polizei im Sommer 1924 noch größtenteils im Dunkeln tappte, hatte Kriminalkommissar Ernst Gennat einen schrecklichen Verdacht:



Könnte der bekannte Privatermittler M. womöglich der Täter sein? 



Also jemand aus den eigenen Reihen? Genau das sollten wir zwei herausfinden, als wir an einem herrlich sonnigen Oktober-Nachmittag vor dem Eingang von THE ROOM in der Ruschestraße 64-66 mitten in Berlin angekommen waren. Einem Ort, an den wir vor knapp zwei Jahren schon einmal als Archäologen “in den Kellerräumen der Humboldt-Uni” tätig sein durften und wo wir damals eines unserer allerschönsten Escape-Game-Erlebnisse überhaupt hatten, das wir Euch an dieser Stelle auch gern noch mal verlinkt haben.


“The Lost Treasure” war unser erstes Erlebnis in THE ROOM, nun durften wir das “Beast of Berlin” suchen ….



Ähnlich wie damals startete unser diesjähriges Abenteuer in einem dunklen, langen Kellerflur, der uns von einer Sekunde auf die andere in das Jahr 1924 katapultierte. Begleitet wurden wir diesmal von Susan, der besorgten Assistentin Gennats, die uns bis vor das Bürogebäude des Verdächtigen geleitete und dort in den Fall einwies. Es gab wohl einen Waisenhausbrand, über den in den letzten Tagen viel in den Nachrichten berichtet wurde und viele Zeugen, die jedoch spurlos verschwunden waren. Aus diesem Grund hat die Berliner Polizei eine Sonderkommission gebildet, die das Büro des Privatermittlers M. mal unter die Lupe nehmen soll, denn alle vermissten Zeugen wurden zuletzt von ihm befragt. Susan merkte noch an, dass sie hoffen würde, dass wir wieder unbeschadet herauskommen, anderenfalls würde das viel Papierkram für sie bedeuten … das wollten wir der Ärmsten natürlich nicht antun und stürzten uns mutig und entschlossen in die Ermittlungen!



Und kurz darauf standen wir auch schon in völliger Dunkelheit … 



… und lauschten einer Audioaufnahme, während sich Aimee ganz fest an mich klammerte! Sie mag dunkle Räume nämlich gar nicht und war heilfroh, als wir die Türklinke zum Büroraum des Verdächtigen hinunterdrücken durften. Mit etwas mehr Beleuchtung als zuvor gingen wir nun eilig auf Spurensuche, denn wir hatten nur 75 Minuten Zeit, Beweise für die Schuld des Privatermittlers zu finden. Dabei stießen wir auf alte Bücher und Fotos und viele Schubfächer im antiken Schreibtisch, die wir nach und nach öffnen konnten. Wie uns dies gelang, dürfen wir natürlich nicht verraten, nur soviel …  wenn Ihr den Raum ganz intensiv absucht, werdet Ihr die passenden Hilfsmittel ganz bestimmt finden!


Während Zarah Leander “Kann denn Liebe Sünde sein?” aus dem Grammophon in der hinteren Ecke des Raumes zum Besten gab, stolperten wir plötzlich über einen versteckten Gang, der uns in das wohl schaurigste Zimmer führte, in dem wir jemals gestanden haben! Blut an den Wänden und Folterinstrumente an der Decke, ein abgetrennter Finger mit Ring auf der Ablage der Hebelschere, ein Augapfel, den ich vor lauter Schreck wieder weggeworfen hatte und einen Haufen Gedärme unterm Tisch … also wenn Ihr uns fragt, unschuldig sieht definitiv anders aus!


Ihr könnt kein Blut sehen? Dann kneift am besten immer ein Auge zu, wenn Ihr diesen Raum durchsucht …



Wie es aussieht, scheint Privatermittler M. in seinem Hinterzimmer nicht nur ein Opfer zerstückelt zu haben. Aber bevor wir an dieser Stelle viel zu viele Details verraten, erzählen wir Euch lieber noch, dass wir diesen schaurig-schönen Escape Room in nur 66,33 Minuten lösen konnten und am Ende mit einem Andenkenfoto vor der blutverschmierten Wand belohnt wurden …


Für uns kein Problem, weil ja alles nur (täuschend echte Kunststoff-)Deko war, aber falls wir es noch nicht erwähnt haben: die Geschichte rund um Beast of Berlin beruht tatsächlich auf realen historischen Ereignissen, die sich im Berlin der frühen 1920er Jahre abgespielt haben! Die schaurigen Details ersparen wir Euch lieber … aber wenn Ihr keine Angst vor Dunkelheit, herumliegenden Augäpfeln und Kunstblutspritzern habt, solltet Ihr bei Eurem nächsten Trip in die Hauptstadt unbedingt mal bei THE ROOM vorbeischauen und dem geistesgestörten Verbrecher ebenfalls das Handwerk legen! Solch ein Erlebnis hat man ja (zum Glück) nicht alle Tage, aber es wird Euch ganz bestimmt in guter Erinnerung bleiben!!! Trotz der vielen schaurigen Momente!



Bevor wir für heute zum Ende kommen, möchten wir uns noch ganz herzlich bei Sven von THE ROOM bedanken, der uns den Besuch vor Ort für diesen Beitrag kosten- und bedingungslos ermöglicht hatte. Ein weiteres Dankeschön geht an unsere Spielleiterin Susan, die glücklicherweise keine unnötige Papierarbeit mit uns hatte! Wir hoffen, das bleibt auch bei künftigen Besuchen neugieriger Ermittler so!



Kanntet Ihr den Escape Room “Beast of Berlin” von THE ROOM bereits?

Würdet Ihr Euch trauen, den Fall des mutmaßlichen Serienmörders zu übernehmen?

Seid Ihr mutig genug oder mögt Ihr es lieber weniger schaurig?




 

14 Comments

  • Marion

    So ein Escape room hat schon bissl was gespenstisches, wenn ich mir deine Bilder so ansehe. Ich weiss nicht, ob ich da nicht ein bissl Panik bekäme. Was ist, wenn man das Rätsel nicht lösen kann? Muss man dann für immer da drinnen bleiben? :-)) Spaß. Auf alle Fälle steht das auf meiner Hitlist für meinen nächsten Berlin Besuch. Viele liebe Grüße! Marion

    • SimplyJaimee

      Nein nein, da braucht man keine Sorge haben 😉 nach 75 Minuten stehen ja auch schon wieder die nächsten Ermittler vor der Tür!

  • Mo

    Ach menno, ich habe es immer noch nicht geschafft einen waschechten Escape Room von innen zu sehen und fröhlich zu ermitteln. Dabei hätte ich totale Lust dazu. Mutig bin ich auch und so ein bisschen atmosphörisches Kunstblut schockt mich nicht 😁
    Ich muss mich wohl mal mal bei einer Freundin in Berlin einquartieren, damit ich auch mal diesen tollen Escape Room ausprobieren kann. Back to the golden 20th.

    Liebe Grüße
    Mo

  • Renate

    Wow, das klingt ja mächtig spannend. Und es war auch total neu für mich. Ich bin im kommenden Frühjahr für einen Monat in Berlin und mache mir gerade eine Liste, was ich alles so Schönes machen kann. Das “Beast of Berlin” kam gerade richtig und steht jetzt drauf. Ich freu mich schon.
    LG Renate von Trippics

  • Cornelia

    Uuuiiii, der Anfang klingt ja ziemlich gruselig – da bekomme ich glatt eine Gänsehaut. Ich war noch nie in einem Escape-Room, hat irgendwie noch nicht gepasst. Aber ich liebe diese Escape-Games für zu Hause. Wir haben schon verschiedene dieser Spiele durchgespielt und haben auch immer noch einige in Reserve liegen. Für Schlecht-Wetter-Tage beispielsweise.

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