Ausflugstipp

Erlebt die Technologie der Zukunft im GameScienceCenter mitten im Herzen Berlins (Werbung)

Hallo Ihr Lieben,

 


sagt mal, seid Ihr auch so beeindruckt davon, welch große Schritte der technologische Fortschritt in den letzten Jahrzehnten gemacht hat? Nehmen wir nur mal die relativ kurze Zeitspanne von meiner Jugend bis heute! Ich weiß noch ganz genau, wie fasziniert ich Mitte der 90er Jahre das allererste Mal im Informatikraum meiner Schule vor einem PC saß und dem kleinen pixeligen Prince of Persia beim Hüpfen zusah. Wie ich etwa zur selben Zeit ein Unterrichtsfach namens „Schreibmaschine“ hatte und meine ersten Bewerbungen tatsächlich noch auf so einem klobigen Teil tippte. Oder wie ich mich kurz vorm Millennium wie verrückt über mein allererstes Nokia und meinen eigenen PC inklusive Internetanschluss freute. Trotz des nervigen Modemgeräuschs, welches ich heute noch im Ohr habe! Wie Ihr vielleicht auch! Tja und heutzutage? Da geht man völlig geräuschlos ins Internet, da sind die guten, alten Schreibmaschinen fast völlig in der Versenkung verschwunden und sehen Computerspiele teilweise so real aus, dass man glatt zweimal hinschauen muss! Aber wie heißt es doch so schön: „Der technologische Fortschritt ist nicht aufzuhalten“ und so wird uns auch die Zukunft ganz bestimmt noch viele spannende Erkenntnissen bringen, von denen wir heutzutage noch gar nicht zu träumen wagen. Wer aber wie wir super neugierig ist und mit der Technologie der Zukunft Schritt halten und am liebsten schon heute spielerisch in Berührung damit kommen möchte, der sollte sich bei Gelegenheit mal wieder auf den Weg nach Berlin machen! Denn dort könnt Ihr einen faszinierenden Blick in die Zukunft von Technologie, Kunst und Spiel werfen, von dem wir Euch nun ein wenig mehr erzählen wollen!



Von fantasievoll bis futuristisch … das ist das GameScienceCenter in Berlin



In diesem Jahr hat es uns schon so einige Male in die Hauptstadt gezogen. Mal in diese Ecke, mal in jene und vor gut zwei Wochen auch endlich mal wieder in die Nähe des Checkpoint Charlies mitten im Herzen Berlins. Von der dortigen U-Bahn-Station ist man zu Fuß knapp 6 Minuten unterwegs, bis man von der Charlottenstraße/Ecke Besselstraße bereits auf das große Gebäude mit dem Banner des GameScienceCenters blicken kann. Da wir an diesem sonnigen Samstagmorgen ein wenig zu früh vor Ort waren, machten wir es uns noch ein wenig auf den Sitzgelegenheiten vorm Eingang bequem und beobachteten die frechen Spatzen, die dort munter umherhüpften.


Pünktlich um 11 Uhr vormittags öffnete sich dann „die Tür zur Zukunft“ für die Besucher und wir betraten neugierig die Ausstellungsräume des GSC, über die wir uns schon ein paar Wochen zuvor ein wenig schlau gemacht hatten! Was uns dort erwarten würde, hatten wir deshalb so halbwegs geahnt, aber dennoch gab es auch für uns in jeder Ecke noch viel Spielerisches und Überraschendes zu entdecken!


Bei Facerig verwandelt man sich dank einer Gesichtserkennungssoftware in Sekundenschnelle in ein putziges 3D-Modell

Schon im ersten Ausstellungsbereich hatte Aimee schnell eine ihrer Lieblings-Installationen entdeckt, zu der sie auch mehrmals zurückkehrte. Beim Spiel RotoRing, das neben Präzision und Reaktion vor allem Eure Nervenstärke testet, musste man versuchen, einen kleinen weißen Lichtpunkt mithilfe eines Knopfs und eines Reglers (siehe unteres Bild) in zum Teil schwer erreichbare Lücken eines Kreises zu lenken. Klingt schwierig? War es irgendwann auch, wenn man wie Aimee schon einige Level geschafft hatte … ein paar Meter weiter standen wir plötzlich vor einem Labyrinth aus Acrylglas, Metall und Licht, in dem große magnetische Kugeln lagen, die man schneller als sein Mitspieler auf farbig beleuchtete Felder schlängeln musste. Punkt für mich!


Bei RotoRing und Magnesia brauchte man flinke Finger, um gegen seinen Mitspieler oder den Computer zu gewinnen

Was wir bisher noch gar nicht verraten haben: Alle Installationen, die es in den Ausstellungsräumen des GSC zu entdecken gibt, sind interaktiv. D.h. sie erfordern Euer aktives Mitwirken! Sei es durch die Bewegungen Eurer Hände oder des ganzen Körpers, durch die Nutzung Eurer Stimme oder Eures Gehörs und natürlich kommt auch die Fähigkeit Eurer Augen nicht zu kurz. So konnte man im selben Raum unsere wunderschöne Erde auf einem Bildschirm vor heranfliegenden Asteroiden bewahren, indem man diese mit bloßen Augenbewegungen zum Explodieren bringen konnte, bevor sie die Erde treffen. Das Geheimnis hinter Eye Asteroids nennt sich Eye Tracking und wird in der Zukunft sicher noch viel Beachtung finden.


Wenn Ihr uns bereits auf Instagram folgt, konntet Ihr am Tag unseres Besuches einen kurzen Videoschnipsel in unserer Story sehen, in dem Aimee gerade ihren Spaß an der Mash Mashine hatte. Ein tolles Gerät, das aus jedem noch so unmusikalischen Besucher in Sekundenschnelle einen Top DJ macht. Dazu nimmt man sich einfach mehrere bunte Steine, die je nach Farbe für Schlagzeug, Bass, Melodie oder Stimme stehen und genießt seine eigene musikalische Kreation, die sich wirklich hören lassen konnte! Durch das Verschieben der Steine auf der beleuchteten Oberfläche konnte man noch diverse akkustische Effekte aktivieren, die dem gerade entstehenden Sound noch mal ein wenig Extrawürze verpassten. Ein riesen Spaß, den wir am liebsten mit nach Hause genommen hätten …


Die Mash Mashine hatte es uns angetan … damit hätten wir noch stundenlang spielen können!


… genauso wie das süße Spiel mit den rennenden Buchstaben oder das übergroße Touchdisplay von Tap Happy Sabotage, auf dem man mit bis zu 20 Mitspielern gleichzeitig einen hektischen Kampf um die vielen bunten Symbole spielen könnte. Diese und weitere Installationen gab es im zweiten und größeren Ausstellungsbereich zu entdecken, in dem uns ziemlich schnell ein Exponat in der rechten Ecke magisch anzog. Der sogenannte LineWhobbler, ein Spiel, bei dem sich die gesamte Spielwelt nur in einer Dimension bzw. auf einer Achse befindet, die ein paar Meter weit in die Höhe ragte.


Seid Ihr reaktionsschnell? Spiele wie dieses von Tap Happy Sabotage und die kleinen Buchstaben zeigen es Euch …

So simple und so spannend zugleich! Leider konnten wir uns auch mit diesem Exponat nicht länger beschäftigen, weil es noch soviel mehr zu entdecken gab! Was genau, wollen wir an dieser Stelle aber nicht mehr verraten, das müsst Ihr dann selbst entdecken, wenn es Euch mal wieder nach Berlin zieht. Oder wenn Ihr auf der Homepage des GameScienceCenters vorbeischaut, denn auch dort kann man sich ganz einfach über die verschiedenen Exponate der Ausstellung schlau machen. Probiert es doch mal aus!



Da wir am selben Nachmittag noch andere Pläne in Potsdam hatten, konnten wir leider nur 1,5 Stunden im GameScienceCenter genießen! Aber lasst Euch gesagt sein: Plant mehr Zeit ein, denn die vergeht unheimlich schnell, während Ihr damit beschäftigt seid, all die verschiedenen Installationen auszuprobieren. Empfohlen werden 1 bis 2 Stunden, laut ein paar Bewertungen auf Tripadvisor haben einige Besucher sogar bis zu 5 Stunden im GSC verbracht. Und auch wir wären gern noch länger geblieben!


Wähle eine Geschichte und bestimme, wie sie ausgeht – das ist Der Choosatron

Falls wir Euch nun neugierig auf das GameScienceCenter in der Besselstraße 14 in Berlin machen konnten, verraten wir Euch an dieser Stelle noch, dass Ihr all die vorgestellten Exponate und noch ganz viele mehr Montag bis Sonntag (außer dienstags) von 11 bis 19 Uhr bestaunen könnt. Wir wünschen Euch ganz viel Spaß bei Eurem Besuch!



Bevor wir für heute zum Schluss kommen, möchten wir uns noch ganz herzlich bei Miles Zimmermann bedanken, der uns den Besuch im GSC ermöglicht hat. Ein weiteres Dankeschön geht an Paul, der uns während unseres Besuchs betreute und einige Fragen beantwortete. Der Eintritt wurde uns kostenlos und bedingungsfrei ermöglicht. Unsere Meinung wurde wie immer nicht davon beeinflusst.



Kanntet Ihr das GameScienceCenter in Berlin bereits?

Welche der vorgestellten interaktiven Installationen gefällt Euch am besten?

Welche technologische Idee würdet Ihr gern in der Zukunft erleben?




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