Hallo Ihr Lieben,
sagt mal, freut Ihr Euch auch auf das lange Wochenende, das uns ab morgen bevorsteht? Ich meine, mal an einem Freitag frei zu haben, das kommt ja nun wirklich nicht alle Tage vor! Aber ich für meinen Teil weiß schon ziemlich genau, wie ich diesen „geschenkten Tag“ nutzen werde: Und zwar mit einem guten Buch in der Sonne und ganz vielen Streicheleinheiten, die mein Hündchen garantiert einfordern wird – und die ich natürlich auch zu gern gebe. Hach ja, vielleicht finde ich sogar noch ein Eis im Gefrierschrank … dann wäre der Tag wirklich perfekt: Mit ganz viel Ruhe, Zweisamkeit und Genuss! Aber bevor ich jetzt schon gedanklich bei morgen bin, nehme ich Euch lieber noch einmal mit auf einen kurzen Rückblick auf die letzten vier Wochen, die sich – erfreulicherweise – mal abwechslungsreicher als gewöhnlich gestaltet haben. Wie immer gilt: Wenn wir über etwas berichtet haben, findet Ihr die passenden Links direkt über oder unter der jeweiligen Bildercollage. Wir wünschen Euch ganz viel Spaß beim Durchklicken!

Unser Monat startet wieder mit ein paar kleinen Freuden und dieses Mal drehte sich alles um den Buchstaben D. Von Dinosauriern über den Duft von frischem Dill bis hin zu spannenden Dokus über das Weltall oder geschichtliche Ereignisse, hat sich auch hier wieder einiges angesammelt, das in meiner ABC-Aufzählung nicht fehlen durfte! Aber jetzt bin ich gespannt: Habt Ihr ein ganz bestimmtes D vermisst? Falls ja, lasst es mich gern in den Kommentaren wissen!

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich jeden Monat einmal nach Berlin – oder auch an einen anderen Ort – fahren möchte, um mir selbst etwas Besonderes zu schenken? Doch mein Vorhaben war gar nicht so einfach umzusetzen: Denn im Januar und Februar klappte es aufgrund von völlig vereisten Wegstrecken nicht und im Februar und März wurde ich zusätzlich durch die langwierige Heilung meines Zehs ausgebremst. Aber jetzt im April zog es mich endlich wieder hinaus in die Welt oder besser gesagt zu den Reinbeckhallen in Berlin-Oberschöneweide, wo ich in den letzten Tagen der Ausstellung „Origins“ in faszinierende Bilder rund um den Ursprung des Lebens eintauchen konnte. Besonders beeindruckt hat mich dort jedoch die 360°-Projektion in einem dunklen Raum voller Liegesäcke: ein Moment, in den ich völlig versunken bin – einfach unbeschreiblich schön!
Einige Tage später hieß es mal wieder „Köpfchen anstrengen“, denn im neuen Memospiel von Piatnik müssen nicht einfach nur zwei gleiche Bilder, sondern Wörter im Wort entdeckt werden. So wie „Eis“ in „Reis“ oder „Eule“ in „Keule“. Aber da ich mit dieser simplen Spielregel keinen normal-langen Blogbeitrag füllen konnte, habe ich einfach zwei weitere Spiele dieser Reihe in den Fokus gerückt und gezeigt, wie spielerisch hiermit Sprache trainiert werden kann. Denn all die bunten Kärtchen fördern das Sprachgefühl, die Aufmerksamkeit und auch ein bisschen Kreativität! Aber schaut am besten nochmal selbst:

Um die Monatsmitte herum wurde es kosmisch auf unserem Blog, denn wir hatten Matter Matters von AMIGO ausprobiert – ein Kartenspiel, bei dem Materie und Antimaterie ins Gleichgewicht gebracht werden müssen. Runde für Runde werden hier Stiche gesammelt und neben der Gleichgewichtskarte abgelegt. Wer die Balance hält, sammelt Punkte – wer danebenliegt, kassiert Minuspunkte. Neugierig geworden? Dann ran an die Karten und zeigt, dass Ihr im Universum von Matter Matters die Nase vorn habt!

Auch die Brandnooz Box war im April wieder mit am Start und hat mich mit einer richtig abwechslungsreichen Mischung überrascht. Von leckeren Ramen-Nudeln über spannende Kochpasten bis hin zu sprudeligen Drinks war diesmal wieder einiges dabei, was Lust auf kleine Genussmomente im Alltag machte. Insgesamt eine bunte Box, die die Mitte des Monats kulinarisch definitiv ein bisschen spannender werden ließ. Nicht wahr, Maya? „Miau!“ Seht Ihr!

Ich hatte es oben ja schon kurz angedeutet: Der April war diesmal etwas abwechslungsreicher als sonst. Denn zwischen Spielen und Überraschungsboxen ging es für mich in diesem Monat immer wieder nach draußen in den Garten, wo ich mich um meine Pflänzchen von Lumigreen und meinen kurz zuvor entstandenen Steingarten gekümmert habe. Immer mit einem Blick zum Himmel und der Hoffnung, dass ich Euch am Veröffentlichungstag schon ein schönes Ergebnis zeigen kann! Ob mir das gelungen ist, seht Ihr unter dem entsprechenden Link!

Und wie weit bin ich mittlerweile bei meiner Lesechallenge gekommen?
Bis Buch Nummer 11! Ja, wirklich! Ich habe im April ganze fünf Bücher beendet – allerdings nur, weil ich „Hinter diesen Türen“ aus dem Vormonat im März doch noch – bis auf die letzten paar Seiten – verschlingen konnte. Danach hatte ich mich voll und ganz auf „Wolf Lake“ konzentriert – den fünften Band der Dave-Gurney-Reihe, den ich schon seit Ende Februar immer mal wieder zur Hand genommen hatte. Und als dieses Rätsel – endlich – gelöst war, griff ich mal wieder nach meinem mittlerweile enorm großen Bücherschrank-Stapel und wählte davon ein Buch („Ich. Darf. Nicht. Schlafen“), das ich aber kurz für „Die Ehefrau“ und „Warum gibt es uns?“ unterbrochen hatte. Hihi, das war die grobe Zusammenfassung meines Lesemonats – und jetzt kommen noch ein paar Infos zu den einzelnen Büchern:
Schon nach den ersten Seiten von „Ich. Darf. Nicht. Schlafen“ musste ich stutzen, denn irgendwie kam mir die Story – rund um eine Frau, die jede Nacht ihr Gedächtnis verliert – total bekannt vor, obwohl ich das Buch noch nie zuvor gelesen hatte. Woher also dieses Gefühl? Nach einer kurzen Recherche bei Google war klar: Das Buch wurde verfilmt, und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich zumindest den Anfang des Films mit Nicole Kidman und Colin Firth irgendwann einmal gesehen habe. Da ich mich aber weder an den Mittelteil noch an das Ende erinnern konnte, bin ich trotzdem drangeblieben! Und jetzt werde ich mir den Film bald nochmal komplett anschauen!
Wie oben bereits erwähnt, habe ich „Die Ehefrau“ von Freida McFadden Anfang des Monats kurz dazwischengeschoben – einfach, weil ich nicht warten konnte und zweitens, weil ich ungern Bücher parallel lese. Und was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt! Ich kenne ja bereits die komplette Hausmädchen-Reihe sowie „Der Freund“ von derselben Autorin und auch diese Geschichte rund um die „Pflegerin“ Sylvia, die kranke Victoria und deren Ehemann Adam fügt sich für mich perfekt in diese Welt ein. So perfekt, dass ich mich beim Lesen ständig dabei ertappt hatte, alles zu hinterfragen … und genau das macht für mich den Reiz ihrer Bücher aus! Aber mehr werde ich an dieser Stelle nicht verraten, denn ich möchte ja niemandem die Spannung nehmen!
Mein Lesehighlight in diesem Monat war aber „Warum gibt es uns?“ vom dänischen Biologen, Rockmusiker und Autor Johan Olsen – eigentlich ein Kinderbuch mit Populärwissenschafts-Anstrich, aber ganz ehrlich: Schon die Einleitung hatte mich – auch als Erwachsene – komplett abgeholt, denn darin heißt es: „Das Buch, das du in der Hand hältst, beschreibt, wie alles begann und nach und nach zu der Welt wurde, in der wir heute leben. Es handelt von Sternen, Atomen, Sahnetorten, dir und mir und von Eichhörnchen und Dinosauriern!“ Okay okay, die Sahnetorten ignorieren wir mal, aber der Rest: Genau meine Welt! Und genau so liest es sich auch weiter: relativ leicht, beeindruckend und so verständlich erklärt, dass man plötzlich wieder richtig Lust bekommt, sich mit den ganz großen Fragen zu beschäftigen! Hach, bin ich froh, dass ich dieses Buch bei meinem Besuch der „Origins“-Ausstellung entdeckt hatte!




