Hallo Ihr Lieben,
sagt mal, wusstet Ihr schon, dass unser D am Wortende immer wie ein T ausgesprochen wird? Dieses Phänomen nennt man Auslautverhärtung und man kann es wunderbar in Wörtern wie Hund, Rad oder Bad hören. Aber da es in meinem ABC der kleinen Freuden nicht um Endbuchstaben, sondern um Anfangsbuchstaben geht, tauchen diese schönen Begriffe in meiner Auflistung in anderen – bzw. passenderen – Teilen wieder auf: Aus Hund wird zum Beispiel schon im nächsten Beitrag dieser Art „Elfie“, aus Rad mein „Ergometer“ und das Bad kennt Ihr ja bereits als einen meiner Lieblingsorte auf Erden: Die „Badewanne“! Doch welche kleinen Freuden habe ich diesmal mit D gefunden? Da kann ich schon mal verraten: Es sind wieder mehr als beim C geworden! Bevor wir aber einen Blick auf meine Auflistung werfen, springen wir noch einmal kurz zurück in die Geschichte – denn das macht mir ja bekanntlich auch große Freude – oh ja!
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Die Urform unseres D liegt tief im Dunkel der Geschichte! Schon in der protosinaitischen Schrift tauchte es vermutlich als Zeichen für einen Fisch oder eine Tür auf. Später übernahmen die Phönizier das Symbol in ihr Alphabet, nannten es Dâlet und gaben ihm den Lautwert [d]. Die Griechen machten daraus das Delta, und die Römer formten schließlich das D, wie wir es heute kennen: ein klarer, vertikaler Strich, verbunden mit einem runden Bogen auf der rechten Seite. Spannend: Im römischen Zahlensystem stand das D für die Zahl 500. Und sprachwissenschaftlich betrachtet ist es die stimmhafte Variante vom T! Nur für den Fall, dass Ihr das noch nicht wusstet!
D wie Dinosaurier

Sollte ich nicht längst aus meiner Dino-Phase herausgewachsen sein? Nö! Ich mag sie einfach, die riesigen Urzeitwesen, die mich schon als Kind begeistert haben – und irgendwie hat mich diese Faszination nie losgelassen. Kein Wunder also, dass ich alle Jurassic Park und Jurassic World Filme geschaut und vor zwei Jahren die Jurassic World Ausstellung in Berlin besucht habe, wo man kleinen Dinobabys ganz nah kommen und sie sogar streicheln konnte. Ganz ehrlich: eines der schönsten Erlebnisse überhaupt – auch wenn sie natürlich nicht echt waren! Meine dino-begeisterten Kinder auf der Arbeit staunen übrigens immer ein bisschen, wenn ich nicht nur zuhören, sondern auch mitreden kann. Aber auch wenn ich Dinosaurier unglaublich faszinierend finde: Ich würde vermutlich nicht ganz so freudestrahlend durch ein Flussbett rennen, wenn mir ein echter Tyrannosaurus hinterherjagen würde, hihi!
D wie Die Sims

Seit nun schon unglaublichen 26 Jahren begleitet mich Die Sims – auch wenn ich viel zu selten die Zeit finde, mich wirklich darin zu verlieren. Umso schöner ist es, wenn ich doch mal wieder in diese virtuelle Welt eintauchen kann: Dann entwerfe ich nämlich Häuser, die ich mir im echten Leben vermutlich niemals leisten könnte, richte jeden Raum mit Hingabe ein und lasse meine Figuren ein Leben führen, das ich ganz nach meinen Vorstellungen gestalten darf. Übrigens seit auch Tiere ins Spiel eingezogen sind, gibt es bei mir kein Zuhause mehr ohne tierische Gesellschaft – egal ob sie schnurrt, bellt oder fröhlich gackert. Und hinterm Haus entsteht fast jedesmal wie von selbst ein Garten, weil er in meiner Welt einfach dazugehört. Hach ja, für mich bleibt das Spiel auch in den nächsten Jahren noch ein Ort zum Träumen, Ausprobieren und Immer-wieder-Neues-Finden.
D wie Dill

Wie kommt denn Dill in diese Aufzählung? Ganz einfach: Weil ich den Duft dieser Pflanze liebe! Schon allein daran zu schnuppern, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Aus diesem Grund kommt es auch ab und zu mal vor, dass ich – ganz heimlich – ein paar der zarten Blättchen abzupfe – sei es im Supermarkt oder an den Dillpflanzen, die direkt am Gartenzaun der Nachbarschaft wachsen, um sie mir unter die Nase zu halten! Mmmmmhhhh – herrlich! Da werden sofort Kindheitserinnerungen wach: Meine Eltern hatten damals nämlich selbst Dill im Garten und nutzten ihn für leckere Dillsoße oder zum Verfeinern von Gurkensalat. Und Ihr so? Wie verwendet Ihr dieses Kraut in der Küche?
D wie Details entdecken

Habt Ihr auch schon oft Dinge um Euch herum entdeckt, auf die kein anderer geachtet hätte? Ich liebe das und laufe fast immer mit offenen Augen durch die Gegend und staune über all die kleinen Dinge, die von den meisten übersehen werden. Ein winziger Pilz am Wegesrand, ein ausgefressenes Herzmuster in einem Laubblatt, zwei Marienkäfer, die gerade Liebe machen oder ein besonders geformtes Steinchen auf einem Pfad – Kleinigkeiten wie diese bringen mich jedes Mal zum Lächeln und machen meinen Alltag noch ein kleines bisschen magischer. Aber jetzt erzählt mal: Was habt Ihr zuletzt unterwegs gefunden?
D wie Dokumentationen

Klassisches Fernsehprogramm läuft bei mir eigentlich kaum noch! Aber für gute Dokumentationen mache ich gern eine Ausnahme, denn ich lasse mich unheimlich gern von spannenden Themen mitnehmen. Besonders faszinieren mich Dokus über das Weltall, über geschichtliche Ereignisse, über Dinosaurier oder auch über Sprache. Genau bei solchen Sendungen habe ich am Ende oft das Gefühl, wieder ein kleines Stück mehr verstanden zu haben. Dinge lernen, Zusammenhänge begreifen und den eigenen Horizont erweitern – für mich ist das die schönste Art, fernzusehen.
D wie Disneysongs

Disneyfilme haben mich schon früh begleitet – und mit ihnen natürlich auch die vielen unvergesslichen Lieder. Selbst heute kann ich bei meinen Lieblingsfilmen noch fast jedes Wort mitsingen: Arielle, die davon träumt, ein Mensch zu sein, Pocahontas, die vom Farbenspiel des Winds erzählt, oder Rapunzel, die sich fragt, wann ihr Leben endlich beginnt. Diese Songs haben sich einfach tief in mein Gedächtnis eingebrannt. Aber kein Wunder – diese -Songs sind ja auch einfach zeitlos schön und halten ihre kleine Magie bis heute.
D wie Dekoration

Ja, ich geb’s zu: Ich habe einen Faible für Dekokram! Aber nur für solchen, der mein Herz erwärmt oder besondere Erinnerungen wachruft. Dinge, die vielleicht keinen großen Zweck erfüllen, aber einfach schön anzusehen sind und mir ein gutes Gefühl geben. Und ja – wahrscheinlich habe ich mehr davon, als unbedingt nötig wäre. Aber genau das gehört zu mir. Ohne diese kleinen, liebevollen Details würde mir in meinen vier Wänden definitiv etwas fehlen.
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