Escape Rooms

Zwischen Grau und Magie – wie wir den Funken der Fantasie retteten und den König der Träume krönten



Hallo Ihr Lieben,


sagt mal, habt Ihr als Kinder auch von fernen Landen geträumt? Von Orten, an denen Milch und Honig durch Flüsse fließen, Ritter für das Gute kämpfen und Einhörner und Drachen ganz selbstverständlich existieren? Als ich noch klein war, habe ich solche Geschichten geliebt … je fantasievoller, desto magischer war das Gefühl. Doch leider geht dieses kindliche Staunen irgendwann verloren. Ganz leise, fast unbemerkt. Denn zwischen Alltag, Verpflichtungen und all den Dingen, die plötzlich wichtiger erscheinen, bleibt oft kaum noch Zeit, in diese bunten, fantastischen Welten einzutauchen. Vielleicht erinnert man sich manchmal noch daran … aber mal ehrlich: Dieses grenzenlose Träumen wird immer seltener. Umso mehr weiß ich es zu schätzen, dass ich einen Beruf ausüben darf, in dem ich tagtäglich auf Kinderfantasie und lustige Quatschgeschichten treffe, denn viele Leute hat’s nicht so gut getroffen: Allen voran Karl Konrad Koreander – ein Versicherungsangestellter mittleren Alters, der zwar zum „Mitarbeiter des Monats“ erkoren wurde, dessen Alltag aber vor allem eines ist – Grau. Absolut GRAU! Angefangen beim gleichfarbigen Mantel, der während der Arbeitszeit stets getragen und vollständig geschlossen zu sein hat, bis hin zu den einheitlichen Aktenordnern in seinem Kleinraumbüro, in denen unzählige, langweilige Vorgangsnummern auf ihn warten, die er Tag für Tag fast schon mechanisch in seinen Computer eintippen muss. Ein beruflicher Albtraum, zumindest in meinen Augen, denn …



Hier ist alles trist und leblos – Individualität und Leidenschaft sind längst verblasst …


Willkommen bei Miraculum … dem Antiquariat für seltene Manuskripte, die Euch in fantastische Welten entführen werden!



„Doch irgendwo zwischen dem endlosen Grau und dem alles verschlingenden Nichts,

glimmt noch ein letzter Funke Fantasie!“


Die große Frage lautet nur: Wird es uns gelingen, diesen Funken zu retten und zurück in Karls Leben zu führen? Denn so wie oben beschrieben, kann es nicht weitergehen – das hält keine Seele auf Dauer durch! Und deshalb war es uns auch eine Ehre, selbst in die Rolle von Karl Konrad Koreander zu schlüpfen – und ihn aus diesem tristen, grauen und leblosen System zu befreien.


Wo genau? In der Stresemannstraße 50, in Berlin Kreuzberg. Oder mit anderen Worten bei Miraculum – einem unserer allerliebsten Anbieter für außergewöhnlich schöne Escape Räume, den wir nun schon zum dritten Mal besuchen durften. Ein herzliches Dankeschön schon mal an dieser Stelle dafür! Denn ein Besuch bei Miraculum ist weit mehr als nur ein Escape-Spiel – es ist ein Erlebnis, das sich sofort entfaltet und noch lange nachwirkt.




Denn kaum öffnet sich die Eingangstür, ist man auch schon mitten in der Geschichte!


Und das nicht zuletzt wegen der überzeugenden Darstellung unserer Spielleiterin Gina, die uns innerhalb von Sekunden aus der Realität in diese Welt hineingezogen hat. In eine Welt, in der nur ein einziges Manuskript vom König der Träume existiert – einer wunderschönen Geschichte, die Karls Fantasie in früheren Zeiten entsprungen ist. Voller Worte, Magie und Bilder … die jedoch plötzlich verschwunden waren! Wie ausradiert!


Dafür öffnete sich aus dem Nichts der Weg in Karls Kleinraumbüro, in dem Verbote über Verbote herrschen. Welche genau? Das dürfen wir an dieser Stelle natürlich nicht verraten, sonst seid Ihr bereits gespoilert. Nur so viel: Sobald Ihr den beengten und trostlosen Raum einmal betreten habt, dürft Ihr ihn nur noch nach ausdrücklicher Aufforderung wieder verlassen!



Und Ihr werdet niemals darauf kommen, wer Euch diese Erlaubnis erteilen wird!




Nein, nicht Goethe und auch nicht Gina …


Sondern ein alter, treuer Begleiter aus vergangenen Zeiten, der am Ende dieser Geschichte noch eine ganz besondere Rolle spielen wird. Aber bevor es soweit ist, müsst Ihr zuerst den Sternen folgen, Euch Schritt für Schritt durch die wirklich abwechslungsreichen Aufgaben rätseln und als Team von bis zu fünf Leuten bestehen. Denn auch hier ist die unsichtbare Zeit im Hintergrund Euer ständiger Gegner – nur diesmal bleiben Euch insgesamt 75 Minuten, um den letzten Funken Fantasie zu finden und ihn für Karl wieder zu entfachen.


Klingt mega spannend? Ist es auch, aber bitte beachtet: Dieser Escape Raum ist nicht für Menschen mit großer Angst vor Dunkelheit, starker Klaustrophobie oder ausgeprägten Sehproblemen bei schlechten Lichtverhältnissen geeignet. Alle anderen dürfen sich auf ein intensives, immersives und atmosphärisches Abenteuer freuen, das noch lange in Erinnerung bleiben wird – und vielleicht sogar das ein oder andere Tränchen hervorlockt, weil das Ende so berührend ist.


Geschafft … und nun wünschen wir Karl Konrad Koreander eine Zukunft voller Farbe, Fantasie und neuer Geschichten!



Na, konnten wir Euch neugierig auf dieses Erlebnis machen?


Dann schaut doch mal bei Miraculum vorbei, wenn es Euch das nächste Mal in die Hauptstadt verschlägt. Denn hier gibt es neben unserem heutigen Escape-Room-Tipp noch drei weitere Räume, die Ihr unbedingt erlebt haben müsst! Angefangen beim Elevator, einem clever inszenierten Fahrstuhl voller kniffliger Rätsel, über den Goldenen Phönix, der Euch in die „Bärenfels Akademie für Hexen und Zauberer“ entführt, bis hin zu Frankenstein, der definitiv noch auf unserer Liste steht. Ich muss Töchterchen nur noch überreden, mitzukommen, denn „schauriger Grusel“ und „erschreckende Geräusch- und Lichteffekte“ sind nicht ganz ihr Ding! Hihi!




Bevor wir uns für heute von Euch verabschieden, möchten wir uns noch ganz herzlich bei Yvonne von Miraculum bedanken, die uns den Besuch vor Ort kosten- und bedingungslos ermöglicht hat. Ein weiteres Dankeschön geht diesmal an unsere Spielleiterin Gina, die uns auf ganz zauberhafte Weise durch dieses Abenteuer geführt hat. Weiter so – denn Du hast entscheidend dazu beigetragen, dass dieses Erlebnis für uns zu einem echten Highlight wurde.


Mit einem Klick direkt zur Buchung. Dieses Abenteuer müsst Ihr auch erleben!



Kanntet Ihr diese tolle Escape Room Location in Berlin bereits?

Wie gefällt Euch die Story vom „König der Träume“?

Und wann habt Ihr das letzte Mal den Funken der Fantasie gespürt?




4 Comments

  • Daniel

    Ich liebe Beiträge, die nicht einfach nur bewerten, sondern wirklich eine Geschichte erzählen. Man merkt total, wie sehr Euch dieses Erlebnis begeistert hat. Jetzt möchte ich unbedingt wissen, was es mit dem letzten Funken Fantasie auf sich hat!

    Daniel

  • Lisa

    Ich liebe Escape-Räume! Da sind auch wir im Freudneskreis regelmäßige Gäste.
    Egal, ob wir am Ende gewinnen, oder nicht, es macht einfach so viel Spaß sich durch die Räume zu rätseln.
    Und dieser hier klingt und sieht total liebevoll gestaltet aus!

    Vielleicht geht der nächste Mädelstrip nach Berlin 🙂

    Liebe Grüße, Lisa

  • Saskia Katharina

    Liebe Jana,

    dein Beitrag zu „Miraculum“ hat mich sofort in diese Geschichte hineingezogen. Besonders der Einstieg mit dem Kontrast zwischen kindlicher Fantasie und dem grauen Alltag von Karl Konrad Koreander ist unglaublich atmosphärisch und macht direkt neugierig auf das Erlebnis.

    Ich finde es richtig gelungen, wie du den Escape Room nicht nur beschreibst, sondern als Teil der Geschichte erzählst – dadurch wirkt alles viel intensiver und man hat fast das Gefühl, selbst in Karls Büro zu stehen und den „Funken Fantasie“ retten zu müssen. Auch die Hinweise zur Immersion, zur Spielleitung und zur gesamten Atmosphäre machen sehr klar, warum dieses Erlebnis so besonders ist.

    Vielen Dank, dass du uns so mitgenommen hast in diese Welt zwischen Realität und Fantasie. Ich wünsche dir einen schönen Tag und weiterhin viele magische und kreative Erlebnisse.

    Liebe Grüße
    Saskia Katharina

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