Spieletest

Mission: Hühner glücklich machen – das ist Pick a Chicken von Piatnik (Werbung)



Hallo Ihr Lieben,


sagt mal, sitzt Ihr im Bus auch am liebsten auf der Sonnenseite? Dafür in Fortbildungen – wenn möglich – weit hinten … während Ihr bei Veranstaltungen immer gaaaanz nach vorne strebt, um die allerbeste Sicht aufs Geschehen zu haben? Vielleicht habt Ihr ja sogar im Kino oder im Zug einen festen Lieblingsplatz, den Ihr immer zu buchen versucht … Falls ja, haben wir mal wieder etwas gemeinsam! Denn seien wir mal ehrlich: Wenn wir für längere Zeit irgendwo Platz nehmen (müssen), fühlen wir uns doch am wohlsten, wenn alles so ist, wie es für uns am besten passt. Und genauso geht es auch dem lieben Federvieh im Hühnerstall von Spieleautor Jannik Walter, denn auch hier hat jedes Huhn ganz eigene Vorlieben und Bedürfnisse bei der Platzwahl. Klingt ein bisschen verrückt? Vielleicht – aber genau das macht auch den Reiz des Kartenablegespiels Pick a Chicken von Piatnik aus. Denn dank der eben erwähnten Hühnerlogik gibt es in diesem Spiel nur Punkte, wenn die besonderen Wünsche der Hühner und des Hahns im Korb erfüllt sind!



„Oh das schaffen wir, das schaffen wir, das wissen wir genau!“


Darf ich vorstellen: Die Bewohner Eures Hühnerstalls plus Tierärztin! Aber nicht jeder muss am Ende einziehen!



… gackert und plappert es plötzlich rings um mich herum! 


Und wenn ich mir meine heutigen Mini-Mitspieler so anschaue, glaube ich ihnen aufs Wort, dass sie sämtliche Hühnerstallbewohner in ihrer Kartenauslage auf den besten Platz ever setzen können. Aber zum Glück kommt ja noch der Zufall ins Spiel – sonst hätte ich gegen all die kleinen Hühnchen und Küken wohl gar keine Chance! Hihi!


„Hey Jana, wie hast du das denn gerade mit dem Zufall gemeint?“ möchte das kleinste Küken mit der besten Sitzposition wissen. Ganz einfach: Auch wenn Ihr die Vorlieben und Bedürfnisse Eurer Artgenossen viel besser kennt als ich, habt Ihr weder Einfluss auf Euren persönlichen Hühnerstall (also auf die 12 Karten, die vor Spielbeginn verdeckt vor Euch platziert sind) noch auf die 5 Karten, die als Auswahlreihe für alle Spieler in der Tischmitte bereitliegen. Alle Karten wurden nämlich vorher gut gemischt und die nicht benötigten Karten sogar aus dem Spiel genommen! Das heißt also: Ihr könnt immer nur mit dem arbeiten, was gerade ausliegt – und das ist eben nicht immer die perfekte Auswahl.




„Ach, Zufall hin oder her! Das wird unser Spiel – ganz klar!“


… höre ich das selbstsichere Küken vergnügt gackern. Na gut, von mir aus! Dann lasst mich noch schnell die allerletzte Spielvorbereitung abschließen, indem auch ich eine beliebige Karte in meinem Hühnerstall aufdecke – ah, ein nicht ganz so vorlautes Ei mit Nest! Und schon kann das Spiel losgehen …


Wer zuletzt ein Huhn gesehen hat beginnt (heißt es in der Anleitung) … und deshalb schnappt sich eine der Hennen auch direkt das kleine Küken aus der Tischmitte und tauscht es mit einer verdeckten Karte neben dem prächtigen Hahn, denn dieser mag alles und jeden in der Reihe und Spalte neben oder über sich, solange es kein anderer Hahn ist! Außerdem gäbe es ganze 5 Punkte, wenn meine gefiederten Mitspieler im Laufe des Spiels noch ein weiteres Küken bekommen und es waagerecht oder senkrecht davon platzieren können – denn Küken fühlen sich in diesem Stall immer zu zweit am wohlsten! Soweit verstanden? Sehr gut, dann kann ich mir ja nun das kranke Huhn schnappen!


Einmal Symbole erklärt: Die Tierärztin allein bringt keine Punkte! Liegt sie jedoch (waagerecht oder senkrecht) neben einem kranken Huhn, erhaltet Ihr dafür 6 Punkte. Habt Ihr ein krankes Huhn, aber keine Tierärztin daneben, gibt es 2 Minuspunkte!



Und hoffentlich in der nächsten Runde auch die Tierärztin! Denn – wie oben gerade ausführlicher beschrieben – bringen diese beiden Karten nur in Kombination Punkte! Sogar richtig viele Punkte, sollte sich dieselbe Ärztin um mehrere kranke Hühner kümmern! Was mir leider in dieser Partie nicht gelungen ist! Aber dafür konnte ich bis zum Spielende einige andere gute Platzierungen hinbekommen:


So habe ich es zum Beispiel geschafft, dass die braune Glucke ihre Ruhe hat und nur von Eiern umgeben ist – wofür es insgesamt 6 Punkte also eines pro Ei gibt! Die zwei weißen Hennen bilden zumindest ein Grüppchen aus zwei Tieren, was 3 Punkte ergibt! Und in meinen Stall sind zwar zwei Hähne eingezogen, aber so, dass sie sich nicht als Konkurrenz sehen – was wiederum 4 Punkte pro Hahn einbringt.


Der Wertungsblock liegt schon bereit! Mal schauen, wie gut mein Hühnerstall punkten kann!



Und trotzdem reicht’s am Ende nicht aus, um das vorlaute Küken zu besiegen! Hihi!


Aber was soll’s! Das Wichtigste ist der Spaß am Spiel – und den hatte ich bei Pick a Chicken von Piatnik definitiv! Denn zum einen liebe, liebe, liebe ich Spiele, bei denen süße Tiere die Stars sind, und zum anderen habe ich ein Faible für Ablagespiele, bei denen man genau überlegen muss, welche Karte wo am besten aufgehoben ist, um am Ende das Maximum herauszuholen.


Außerdem fiebert man bei solchen Spielen ständig mit, ob die Karte, die man selbst so gut gebrauchen könnte, gleich von einem Mitspieler aus der Auslage genommen wird. Genau dieser kleine Mix aus Planen, Hoffen und ein kleines bisschen Ärgern macht für mich den Reiz unseres heutigen Spieletipps aus – den man übrigens mit bis zu 4 Spielern ab 6 Jahren spielen kann!

 


So, bevor ich gleich noch eine weitere Runde starte, in der ich den kleinen frechen Hühnchen beweisen will, dass ich vielleicht doch noch eine Karriere als Hühnerflüsterin vor mir habe, möchte ich mich noch ganz herzlich bei Piatnik bedanken, dass ich diese tolle Frühjahrsneuheit auf unserem Blog vorstellen durfte. Pick a Chicken wurde uns für diesen Beitrag kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde davon wie immer nicht beeinflusst!



Kanntet Ihr dieses tolle Hühnerspiel von Piatnik bereits?

Wie gefallen Euch die Vorlieben und Bedürfnisse der einzelnen Stallbewohner?

Und neben welchem Tierchen im Hühnerstall würdet Ihr gern Platz nehmen?




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