Spieletest

„Pick a Pic“ – der verrückte Nachfolger meines Lieblingsspiels „Inspektor Nase“ (unbezahlte Werbung)



Hallo Ihr Lieben,


sagt mal, wann ist Euch denn das letzte Mal ein Gespenst auf der Wäscheleine begegnet? Oder ein Teebeutel mit Fledermausflügeln? Was, noch nie? Na, dann wird es aber höchste Zeit, dass Ihr Pick a Pic vom Nürnberger Spielkarten-Verlag – kurz NSV – kennenlernt! Denn in dieser Spieleneuheit begegnen Euch die wohl verrücktesten Motive, die Ihr je gesehen habt! Zum Beispiel windeltragende Lebkuchenmännchen, blonde Regenwürmer, Braunbären und Feuerzeuge. Und sogar das sagenhafte UFO, das Kühe von der Erde entführen will! „Und wie steht’s mit tätowierten Dinosauriern?“, möchte Pünktchen, der kleine Fliegenpilz an meiner Seite, wissen. Aber hallo, selbstverständlich! Auch der gehört zu den ziemlich ungewöhnlichen Motiven, die Euch in diesem spannenden Würfel-Kartenspiel erwarten. Aber wisst Ihr, was ich an meinem heutigen Spieletipp am besten finde? „Nein, was denn? Jetzt sag schon!“, drängt Pünktchen ungeduldig …



… dass ich bei diesem Spiel ausnahmsweise mal keine Anleitung studieren musste!


Hier seht Ihr nur eine Mini-Auswahl an verrückten Motiven! Und genau die machen Pick a Pic zu einer echten Herausforderung!



„Weil du intuitiv wusstest, was man mit den 60 Karten und 8 Würfeln macht?“


Nein, weil ich Inspektor Nase kenne und liebe und weil Pick a Pic demselben kooperativen Spielprinzip folgt! „Oha, wie ist denn das möglich?“, fragt Pünktchen neugierig. Nun ja, mein heutiger Spieletipp stammt vom selben Autor und aus demselben Verlag. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dort irgendwann jemand dachte: Dieses Spielprinzip macht einfach zu viel Spaß, um es bei nur einer Variante zu belassen. Das machen wir nochmal – diesmal aber mit ganz verrückten Bildern!


Und genau deshalb musste Pick a Pic natürlich unbedingt bei mir einziehen, als es vor ein paar Wochen erschienen ist. Denn wenn mein Lieblingsspielprinzip plötzlich mit einem fliegenden Teebeutel, einem tätowierten Dinosaurier und einem blond-gelockten Regenwurm in der Disco daherkommt, kann ich doch schlecht Nein sagen, oder?



„Ich verstehe dich, Jana! Aber nun erzähl doch mal, wie das Spiel funktioniert!“


Die Zahlenkarten dienen auf diesem Foto nur der Orientierung! Danach werden sie gemischt und eine davon geheim gezogen, die der Hinweisgeber– in unserem Fall Pünktchen – mit den Würfeln beschreiben muss



„Denn mich gab’s damals noch nicht, als Inspektor Nase bei dir einzog!“


Stimmt, das ist ja schon über 5 Jahre her! Na, dann pass(t) mal auf: Es ist total einfach! Zumindest ist das Spielprinzip schnell erklärt – in den jeweiligen Raterunde wird’s bei Pick a Pic definitiv anspruchsvoller! Alsoooooo …. Nachdem Pünktchen eine geheime Zahlenkarte gezogen hat, die festlegt, welche der oben zu sehenden Bildkarten erraten werden soll, schnappt er sich 5 beliebige Würfel und würfelt sie genau einmal. Anschließend wählt er aus diesen Würfeln das Motiv aus, das seine geheime Karte seiner Meinung nach am allerbesten beschreibt. Und das war’s dann aber auch schon mit den Hinweisen: er darf weder sprechen noch auf andere Weise nachhelfen!


Sobald dieser Würfel auf der Hinweiskarte neben der Reihe mit den Bildkarten liegt, heißt es für uns: Augen auf und nachgedacht! Was könnte Pünktchen denn wohl mit dem „Eimer“ meinen? Vielleicht den Blumentopf, in dem die Kaktuskatze sitzt? Ich meine, schaut ihn Euch doch nur mal genauer an – der sieht doch ziemlich ähnlich aus. Oder soll der Eimer als Auffanggefäß für die Flaschen mit der Erdbeermilch stehen? Hmmm, könnte doch sein, denn einen Eimer braucht man schließlich auch zum Melken. Oder könnte Pünktchen die Kochmütze der Muschel andeuten wollen? Auch da sehe ich nämlich eine gewisse Ähnlichkeit! Und dann wäre da noch der imaginäre Zahnputzbecher, den der Astronaut für seine riesige Zahnbürste bräuchte …




Also ich finde ja, dass der Eimer für fast jede Karte stehen könnte!


Aber am wenigsten für die Schachfiguren, die Abwerfen spielen! Deshalb sortiere ich diese Karte aus und bin gespannt, welche Hinweise in den nächsten Würfelrunden noch dazukommen. Ah, eine Tablette! Und danach ein Glas, in dem Honig oder Marmelade sein könnte! Wie sollen diese Hinweise denn jetzt gemeinsam mit dem Eimer zu den übrigen Karten passen?


Kurz nachgedacht: Alsooooo …. Tabletten helfen ja normalerweise dabei gesund zu bleiben oder zu werden: So wie das Zähneputzen für gesunde Zähne sorgt. Und die Milch aus dem Erdbeer-Euter der Kuh schmeckt garantiert genauso süß wie Marmelade! Hihi. Diese beiden Karten bleiben also erst einmal weiter im Rennen, während Kaktus-Miezi und Chef-de-Cuisine-Muschel (französisch ausgesprochen) meiner Meinung nach ausscheiden. Aber auch zurecht? Ja, Pünktchen schnappt sich noch den letzten Würfel und gibt noch genau einen Tipp … und dann darf am Ende nur noch die hoffentlich gesuchte Karte in der oberen Reihe übrig bleiben!


Welche Karte Pünktchen in unserer Partie mit den Würfeln beschreibt, bleibt in diesem Beitrag offen! Aber welche würdet Ihr wählen, wenn der letzte Hinweis ein Schnuller wäre? Die Astronautenkarte oder die mit der Erdbeermilch?



Na, könnt Ihr verstehen, warum ich dieses Spielprinzip so liebe?


„Weil man sowohl bei Inspektor Nase als auch bei Pick a Pic so herrlich um die Ecke denken muss?“ fragt Pünktchen fast sicher! Ganz genau! Und das sage ich nicht nur als „normale Spielerin“, sondern auch durch meine nicht vorhandene Sprachtherapeutinnenbrille betrachtet: Für mich sind diese beiden Spiele eine unheimlich tolle Idee, die mir und meinen Patienten in der Sprachtherapie schon so manches gemeinsame Lachen beschert hat. Besonders als Abschlussspiel und/oder mit Blick auf die gelenkte Spontansprache finde ich beide Spiele richtig klasse! Ich lasse meine Patienten die Hinweise nämlich immer laut durchdenken. Und dabei kommen oft die interessantesten und herrlich abstrusesten Überlegungen zustande, auf die ich selbst nicht gekommen wäre. Genau das finde ich so schön daran: Es wird gesprochen, überlegt, beschrieben und (manchmal) miteinander nachgedacht und gelacht– und genau das macht einfach richtig, richtig viel Spaß!


Also, worauf wartet Ihr noch? Probiert die beiden Spiele vom NSV doch einfach mal aus!



Kanntet Ihr Inspektor Nase oder Pick a Pic schon vor diesem Beitrag?

Wie gefällt Euch das Spielprinzip, bei dem Ihr ganz schön um die Ecke denken müsst?

Und welche Karte hättet Ihr am Ende gewählt: die mit dem Astronauten oder die mit der Erdbeermilch?




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