Hallo Ihr Lieben,
sagt mal, wusstet Ihr schon, dass heute der bundesweite Tag der Schiene ist? Ein weiterer, interessanter Fund aus meinem Lieblingskalender der kuriosen Feiertage, der aber mehr als perfekt zu meinem heutigen Beitrag passt: Denn heute dreht sich alles um Ronnie Biggs, einen berühmten Posträuber, der mit seiner 15-köpfigen Bande den wohl bekanntesten Postzugraub der britischen Geschichte beging. Ach, Ihr habt noch nie davon gehört? Na, dann passt mal auf: Beim sogenannten „Great Train Robbery“ wurde im August 1963 ein Postzug der Royal Mail auf seiner Fahrt von Glasgow nach London mithilfe eines manipulierten Signals zum Halten gebracht und um sage und schreibe rund 2,6 Millionen Pfund erleichtert, was heute einem Wert von deutlich über 60 Millionen Euro entsprechen würde. Ronnie Biggs soll zwar – laut späteren Erkenntnissen – nicht der Kopf der Bande gewesen sein, wurde aber zur Legende, weil ihm 1965 ein Ausbruch aus dem Wandsworth Prison in London gelang und er anschließend jahrzehntelang auf der Flucht vor den britischen Behörden u.a. in Australien und Brasilien lebte. Und genau diese Geschichte diente als Inspiration für einen Escape Room, den wir Ende August 2026 bei EXITnow in Hagen spielen durften. Doch statt einen Postzug zu überfallen, hatten wir in Biggs – The Legacy eine ganz andere Mission. Wir mussten einen ganz besonderen Schatz aufspüren:
Den geheimnisvollen Smaragd von Ronnie Biggs …

… den er nach seiner Flucht aus dem Gefängnis in einem alten Landhaus versteckt haben soll!
Handtellergroß und unglaublich wertvoll! Doch leider ist besagtes Landhaus mittlerweile deutlich in die Jahre gekommen und sogar einsturzgefährdet. Was uns allerdings nicht davon abhielt, mutig in die Raum-Zeit-Maschine hinter dem Empfangstresen zu steigen und uns kurzerhand in die Vergangenheit versetzen zu lassen!
Ausgestattet mit einem MIAU – dem Mobilen Informations- und Austausch-Utensil – am Handgelenk und mit den wichtigsten Informationen von Spielleiter Lukas im Gepäck, fanden wir uns kurz darauf in einer alten Hütte wieder, die dem draußen aufziehenden Sturm wohl auch nicht mehr lange standhalten würde. Doch während draußen der Donner grollte und der Wind um die Hütte pfiff, stießen wir zum Glück auf eine fast erloschene Öllampe, die uns den Weg durch einen engen Krabbelgang bis zum Landhaus „ausleuchtete“ …

Okay, ich geb’s zu: Für Menschen mit Klaustrophobie oder Angst vor der Dunkelheit ist dieser Einstieg in die eigentliche Story vielleicht ein wenig überwindungsbedürftig … aber ich kann nur sagen: Krabbelt los, es lohnt sich! Denn kaum im alten Landhaus angekommen, fühlten wir uns sofort mitten in der Geschichte: Das gedämpfte Licht, die alten Möbel und die vielen kleinen Details passten einfach perfekt zum Szenario und sorgten für eine Atmosphäre, in der man sich gerne auf die Suche nach dem geheimnisvollen Smaragd macht.
Und natürlich gibt es dort auch jede Menge Gegenstände, die uns bei der Suche nach dem wertvollen Klunker behilflich sein konnten. Zum Beispiel einen alten Brief von Ronnie Biggs und … na, habt Ihr jetzt tatsächlich gedacht, dass ich Euch noch mehr verraten würde? Falsch gedacht! Ich bleibe wie immer eisern! Denn ich mag’s schließlich selbst nicht, wenn ich im Vorfeld gespoilert werde!

Nur so viel: Wenn Ihr Eure Augen und Ohren offenhaltet und laut und deutlich miteinander kommuniziert, werdet Ihr dem geheimnisvollen Smaragd ganz sicher immer ein kleines Stückchen näher kommen. Und wenn nicht, gibt’s ja noch das praktische MIAU am Handgelenk, das Euch notfalls ein wenig auf die Sprünge helfen könnte (was bei uns übrigens auch mal nötig war).
Tja und damit bin ich auch schon wieder an dem Punkt angekommen …
… an dem ich gar nicht mehr so viel über Biggs – The Legacy erzählen kann, ohne zu viel zu verraten! Schließlich sollt Ihr bei Eurem eigenen Besuch ja auch noch etwas zu entdecken und vor allem jede Menge Rätsel zu lösen haben. Deshalb erwähne ich an dieser Stelle lieber nur noch, dass wir es gerade noch rechtzeitig geschafft hatten, den übergroßen grünen Edelstein zu finden – bevor der aufmerksame Wachdienst, der alle 66 Minuten seine Runde dreht, auf uns aufmerksam wurde oder das alte Gebäude am Ende tatsächlich noch über uns zusammenstürzte! Puh!

Habt Ihr Lust, auch mal auf Schatzsuche mitten in Hagen zu gehen?
Dann bucht Euch doch Euren Wunschtermin für 2 bis 8 Personen und macht Euch bereit für 66 Minuten voller Rätsel, Spannung und Abenteuer! Und sollte Euch danach ebenfalls das unheilbare Escape-Room-Fieber gepackt haben, könnt Ihr bei EXITnow direkt noch zwei weitere Missionen in Angriff nehmen:
Bei Secret Prison heißt es, im Hagen des Jahres 1988 schnellstmöglich die eigene Unschuld zu beweisen und aus dem Gefängnis zu entkommen. Und im wohl beliebtesten Raum Madhouse – Sanatorium Pottsfield geht es den geheimen Forschungsunterlagen des berüchtigten Dr. Bateman auf die Spur. Zwei weitere spannende Geschichten, die definitiv Lust auf einen nächsten Besuch machen!
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So, bevor wir uns für heute von Euch verabschieden, möchten wir uns unbedingt noch bei Torsten von EXITnow bedanken, der uns die Möglichkeit zu einem kostenlosen Spiel gegeben hat, und natürlich bei Lukas, der uns aus der Ferne durch das Abenteuer im einsturzgefährdeten Landhaus begleitet und uns über das MIAU genau dann einen Tipp zukommen ließ, wenn wir mal wieder ein kleines bisschen auf dem Schlauch standen. Vielen lieben Dank für diesen tollen Nachmittag!

Habt Ihr schon einmal einen Escape Room gespielt – und wie hat es Euch gefallen?
Würdet Ihr Euch durch den engen Krabbelgang wagen, um ins Landhaus zu gelangen?
Welcher der beiden anderen Räume würde Euch am meisten reizen: Secret Prison oder Madhouse?



