The girls behind

I wie Inspirationen – Mein ABC der kleinen Freuden



Hallo Ihr Lieben,


hach, ist das schön, dass Ihr wieder vorbeischaut, denn heute sind wir tatsächlich schon beim 9. Buchstaben unseres Alphabets angekommen, der gleichzeitig der dritthäufigste in unserer Sprache ist! Hättet Ihr das vermutet? Also ich nicht! Auch wenn ich das I bis zu diesem Zeitpunkt schon ganze 32 Mal angedrückt habe! Und vermutlich auch noch ganz oft andrücken werde, denn ohne Vokale – zu denen das I ja gehört – kommen wir in unserer Sprache nicht besonders weit. Allerdings muss ich gestehen, dass mir das I als Anfangsbuchstabe für mein ABC der kleinen Freuden diesmal ein bisschen mehr Kopfzerbrechen bereitet hat. Denn so häufig der Buchstabe in unserer Sprache auch vorkommt, so schwer tat ich mich zunächst damit, passende Worte mit I am Anfang zu finden … bis plötzlich immer mehr Ideen aufploppten! Doch bevor wir uns anschauen, welche kleinen Freuden ich diesmal aufzähle, werfen wir wie immer noch einen Blick zurück. Denn hinter jedem unserer Buchstaben steckt eine interessante Geschichte und diese gehört für mich inzwischen einfach zu meinem ABC dazu.



Wie die meisten Buchstaben zuvor, hat auch das I eine lange Geschichte hinter sich! Denn es war nicht immer ein Vokal – so wie wir ihn heute verwenden – sondern hat seine Wurzeln in einem sehr viel älteren Schriftzeichen namens „Yodh“, das bei den Phöniziern als Konsonant verwendet wurde. Die Griechen übernahmen das Zeichen später und nannten es Iota“ – dabei wurde aus dem ursprünglichen Konsonanten ein Vokal. Über die Etrusker gelangte das I schließlich ins lateinische Alphabet und damit auch in unsere heutige Schrift. Und wer hätte gedacht, dass selbst der kleine Punkt über dem i eine eigene Geschichte hat? Anfangs kam unser I nämlich ganz ohne ihn aus. Erst im Mittelalter begann man, einen kleinen Strich oder Punkt über das i zu setzen, damit es in Schriften mit vielen dicht nebeneinanderstehenden senkrechten Strichen besser von anderen Buchstaben zu unterscheiden war. Was einst als praktische Schreibhilfe gedacht war, gehört für uns heute ganz selbstverständlich zum kleinen i dazu. Oder könntet Ihr Euch die kleine Variante dieses Buchstabens heute noch ohne ihren berühmten Punkt vorstellen?




I – wie Instagram



Instagram und ich kennen uns inzwischen schon einige Jahre, aber in den letzten Wochen habe ich die App noch einmal gaaaaanz neu für mich entdeckt. Soll heißen: Seit Anfang Juni bin ich dort wieder viel aktiver unterwegs und erlebe jeden Tag aufs Neue, wie vielseitig Instagram eigentlich sein kann. Neben schönen Bildern und netten Accounts nutze ich die App mittlerweile auch viel mehr als kleinen Blick hinter die Kulissen meines Blogs: Was ist gerade in Arbeit, welche neuen Rezensionsexemplare sind bei mir eingezogen? Und was passiert abseits der ganzen Tipperei? Auch der Austausch mit anderen macht mir dort wieder richtig viel Spaß, und so habe ich in dieser Zeit auch einige nette und inspirierende Menschen kennengelernt. Und natürlich ist auch Elfie schon lange mit dabei: Seit 2021 hat sie ihren eigenen Account und lässt dort ihre Follower an ihrem wunderschönen Hundeleben teilhaben. Nicht wahr, kleine Maus? „Wau Wau!“ Seht Ihr!




I – wie Ideen und Inspirationen



Ideen und Inspirationen sind für mich kleine Anschubser, aus denen manchmal ganz wunderbare Dinge entstehen. Mal ist es eine neue Rezeptidee, die sofort ausprobiert werden muss, mal eine sportliche Challenge, die mich „unsportliches Ding“ herausfordert, oder ein kreatives Projekt, bei dem ich denke: Das könnte ich doch auch einmal versuchen! Heute finde ich solche Inspirationen besonders gerne auf TikTok und Instagram, früher waren Pinterest und Facebook meine kleinen Fundgruben. Für mich steckt schon im Entdecken einer schönen Idee eine kleine Freude. Und wenn aus diesem ersten „Oh, das sieht aber toll aus!“ anschließend die Lust entsteht, selbst etwas auszuprobieren, ist das eigentlich noch viel schöner. Genau so bin ich früher auch zu meinen Häkelprojekten, Perlentieren und so mancher anderen Bastelei gekommen, die Ihr HIER schon bewundern durftet!




I – wie Internet



Wenn ich ganz, ganz ehrlich sein soll, kann ich mir inzwischen kaum noch erklären, wie wir früher ohne Internet ausgekommen sind! Ja, ich weiß, das klingt ein bisschen so, als wäre ich hoffnungslos internetsüchtig, aber wenn ich mir meinen Alltag so anschaue, ist da tatsächlich etwas dran. Denn mittlerweile erledige ich sooooooo vieles online, dass jeder Strom- oder Internetausfall bei mir erst einmal eine kleine Krise auslöst. Nicht, weil ich sofort nichts mehr mit mir anzufangen wüsste, sondern weil plötzlich meine halbe To-do-Liste stillsteht! Ich ticke nämlich (leider) so, dass ich Dinge, die ich mir fest vorgenommen habe, unbedingt erledigt haben möchte, bevor ich mich guten Gewissens in Ruhe zurücklehnen und die Beine hochlegen kann. Und dann sind da natürlich noch die Menschen, die mir wichtig sind und die teilweise ziemlich weit entfernt leben. Ohne Internet wären sie plötzlich ein ganzes Stück weiter weg. Keine Nachricht zwischendurch, kein schnell verschicktes Foto und kein spontaner Videoanruf … Also ja, vielleicht bin ich ein kleines bisschen internetsüchtig. Aber mal ehrlich: Wenn ein einziger Klick mich mit Menschen, Informationen, meinem Blog und abends sogar mit meiner Lieblingsserie verbindet, darf man das doch auch ein bisschen feiern, oder?




I – wie Immersive Ausstellungen



Sagt mal, wart Ihr schon einmal in einer Ausstellung, die Euch mit 360-Grad-Projektionen, atmosphärischen Klängen und oftmals auch mithilfe von Virtual Reality plötzlich „an einen völlig anderen Ort“ versetzt hat? In der Ihr nicht einfach nur vor Bildern oder Exponaten standet, sondern Euch plötzlich mitten im Geschehen wiedergefunden habt? Genau solche immersiven Ausstellungen haben es mir angetan! Und das Tolle ist: In den letzten zwei Jahren durfte ich gleich mehrere solcher besonderen Erlebnisse sammeln: So war ich zum Beispiel beim Ausbruch des Vesuvs mitten in Pompeji dabei, habe Machu Picchu auf einer Zeitreise entdeckt, die Polar Experience und ORIGINS – eine Reise zum Ursprung des Lebens – in Berlin erlebt und stand sogar einmal mitten im Weltall! Für jemanden wie mich, der sich gleichermaßen für Geschichte und Wissenschaft interessiert, ist das natürlich genau das Richtige. Leider ist meine letzte Ausstellung dieser Art inzwischen schon eine Weile her, nicht zuletzt, weil mich mein Fuß in letzter Zeit gleich mehrfach ausgebremst hat. Umso mehr freue ich mich darauf, wieder einmal in eine andere Welt einzutauchen und mich für ein paar Stunden ganz und gar auf ein neues Erlebnis einzulassen.




I – wie Italien



Wenn ich an Italien denke, fallen mir sofort einige besonders schöne Erinnerungen ein, denn ich durfte dieses Land gleich mehrmals gemeinsam mit meiner Tochter erleben: Zuerst ging es an den Gardasee, wobei wir natürlich auch Verona und Venedig besucht haben. Ein paar Jahre später verbrachten wir eine schöne Zeit in Alassio am Mittelmeer und machten von dort aus einen Abstecher nach Monaco. Und zum Jahreswechsel 2018 auf 2019 waren wir schließlich in Rom, wo wir wahrscheinlich das aufregendste Silvester unseres bisherigen Lebens erlebt haben. Allein wenn ich daran zurückdenke, muss ich schon wieder lächeln. Ich glaube, man merkt schon: Wir mögen Italien einfach! Das wärmere Klima, die schönen Orte, das leckere Essen und vor allem die vielen gemeinsamen Erlebnisse haben dafür gesorgt, dass Italien einen festen Platz in unseren Reiseerinnerungen bekommen hat. Und wer weiß, vielleicht kommt ja irgendwann noch die eine oder andere dazu.




I – wie Individualität



Was ich auch mag: Wenn Menschen ihren ganz eigenen Stil haben und sich nicht ständig danach richten, was gerade angesagt ist. Und ich glaube, bei mir kann man diese Individualität durchaus an meinem Kleiderschrank erkennen. Ich liebe nämlich Pullover mit ungewöhnlichen Motiven und würde mich wahrscheinlich immer für das Kleidungsstück mit dem gewissen Etwas entscheiden als für das zehnte schlichte Oberteil. Bei meinen Socken wird es noch deutlicher: Einfarbige Exemplare sucht man bei mir ziemlich vergeblich … Ich finde einfach, dass Kleidung ruhig ein bisschen Spaß machen darf und man mit kleinen Dingen zeigen kann, was einem gefällt. Und mal ehrlich: Warum sollte man sich für einen schlichten Pullover entscheiden, wenn man stattdessen einen mit ganz vielen Zitronen darauf haben kann? Hihi!



So viel zum I – neugierig aufs J? Ich auch!




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