Hallo Ihr Lieben,
eigentlich stand bis vor zwei Tagen noch gar nicht fest, dass ich diesen Beitrag tippen werde! Ganz im Gegenteil: Ich dachte mir, jetzt habe ich in den letzten Jahren schon dreimal über die Unter uns-Fantreffen in Köln berichtet – das interessiert meine Leser bestimmt nicht, dass ich am Montag schon zum vierten Mal in der berühmtesten Straße der Stadt unterwegs war! ABER: Kurz nach Einlass in die Außenkulisse meiner absoluten Lieblingsserie flog uns Fans am vergangenen Montag eine Nachricht um die Ohren, die mich direkt umgestimmt hat. Oder mit anderen Worten: Wenn ich über ein Fantreffen schreiben muss, dann über dieses! Denn möglicherweise war es das letzte seiner Art. RTL hatte nämlich verkündet, „Unter uns“ nach über 32 Jahren nicht weiterproduzieren zu wollen – eine Nachricht, die trotz einiger Gerüchte am Vortag völlig überraschend kam und seitdem für jede Menge Gesprächsstoff sorgt. Aber bevor ich mich der Schattenseite dieses Tages widme, möchte ich Euch erst einmal von all den schönen Momenten erzählen, die mein eigentlich schon fünfter Ausflug in die Schillerallee für mich bereithielt.
Denn davon gab es jede Menge!

Aber wo fange ich am besten an? Kurz nachgedacht … okay, ich hab’s!
Beim 28. November 1994! Dem Tag, an dem Unter uns zum allerersten Mal über die deutschen Bildschirme flimmerte … und dem Tag, an dem ich tatsächlich vor dem Fernseher saß! Damals noch im Wohnzimmer meiner Eltern und völlig ahnungslos, dass ich diese neue deutsche Daily Soap auch knapp 32 Jahre später noch immer schauen würde! Zu dieser Zeit war ich ungefähr im Alter von Till, Marc und Antonia – den Teenagern aus der Schillerallee – und blieb der Serie ziemlich schnell treu. Einige Jahre später gab es zwar mal eine kleine Unterbrechung, weil ich während meiner Ausbildung und als junge Mama nicht immer die Zeit hatte, pünktlich um 17:30 Uhr vor dem Fernseher zu sitzen. Aber seit ungefähr 23 Jahren bin ich wieder regelmäßig dabei und nutze inzwischen auch gern das Online-Angebot, um die Serie eine Woche im Voraus zu schauen!
Man kann mich also eindeutig als Fan der ersten Stunde bezeichnen – und als jemanden, der auch gern mal hinter die Kulissen schaut! Aus diesem Grund war ich im Oktober 2019 auch zum ersten Mal mit meiner Tochter vor Ort, um an einer Außenstudioführung mit Holger Franke, besser bekannt als „Wolfgang Weigel“, teilzunehmen. Ein richtig schönes Erlebnis, das allerdings einen kleinen Wunsch bei mir zurückließ: Ich wollte irgendwann auch einmal ins Innere der „Schillerallee 10“ schauen! Drei Jahre später waren wir dann gemeinsam das erste Mal bei einem Fantreffen dabei, bei dem wir ganz nette Mädels kennenlernten, mit denen ich immer noch Kontakt habe! Und die ich 2024 und 2025 auch fast alle dort wiedergetroffen habe!
Ja, und natürlich wollte ich auch in diesem Jahr wieder dabei sein!

Allerdings ganz entspannt und ohne den Plan, diesmal die perfekten Blogfotos zu knipsen
… was aus einer geschätzten Entfernung von 30 bis 40 Metern auch nicht wirklich möglich war! Aber meinem Grüppchen und mir ging es diesmal auch gar nicht darum, möglichst nah an der Bühne zu stehen. Wir wollten lieber den stundenlangen Autogramm-Marathon der vergangenen Jahre vermeiden und hatten uns deshalb direkt nach Einlass einen Platz zwischen „Schiller“ und der „Konditorei Weigel“ gesucht. Der Blick auf die Bühne war von dort zwar eher mäßig, dafür hatten wir den begehrten Autogrammbereich direkt vor uns!
Doch bevor wir die ersten Autogramme ergattern und Selfies mit den Darstellern machen konnten, erreichte uns zunächst die traurige Nachricht, die ich oben bereits erwähnt habe und auf die ich weiter unten noch ausführlicher zurückkommen werde… Vorher wollte ich Euch nämlich erst noch erzählen, dass Jens Hajek („Benedikt Huber“) auch in diesem Jahr die Moderation für das Bühnenprogramm übernommen hatte und dass es auch wieder reichlich zu gewinnen und zu ersteigern gab!

Und ich kann’s immer noch gar nicht glauben: Ich habe eine der Versteigerungen gewonnen!
Als Jens Hajek „Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten!“ sagte, dachte ich noch: Da ruft bestimmt gleich jemand einen höheren Betrag in Richtung Bühne. Aber nein! Mein Gebot für das Treffen mit Marie Zielcke („Anna Weigel“) war tatsächlich das höchste! Und nun darf ich mich auf ein ganz besonderes Erlebnis freuen: ein Treffen mit Marie in Hannover, einen Theaterbesuch, bei dem sie selbst auf der Bühne steht, und anschließend sogar noch auf ein gemeinsames Getränk mit ihr! Ich sag Euch: Das war definitiv mein Highlight des Tages – und gleichzeitig mein verfrühtes Geburtstagsgeschenk an mich selbst!
Mein zweites Highlight war dann die Eröffnung der Autogrammstunde. Denn es ist immer wieder etwas Besonderes, die alten und neuen Gesichter aus der heimischen Flimmerkiste plötzlich gerade einmal einen Meter vor sich zu haben! An den meisten Stationen blieb auch noch etwas Zeit für ein kurzes Gespräch und natürlich durfte auch ein Foto mit einem oder zwei Darstellern darauf nicht fehlen. Nur schade, dass Harun Yildirim („Ferhat Gülek“) diesmal nicht dabei war, ich wollte ihm doch unbedingt sagen, dass er so ein nettes Lächeln hat! Das hatte ich nämlich im vergangenen Jahr verpasst, als er und Isabelle Hertel („Ute Huber“) mir die Studios von innen gezeigt hatten!

Und bevor ich es vergesse: Ich habe mich auch in diesem Jahr wieder mit so vielen netten Mädels unterhalten! Einige kannte ich schon aus den Jahren zuvor, andere habe ich dort zum ersten Mal getroffen. Und auch das macht für mich den Reiz dieser Fantreffen aus: Es geht eben nicht nur um Autogramme und Fotos sammeln, sondern auch darum, gemeinsam die Liebe zur Serie zu feiern, zu quatschen und einfach eine schöne Zeit miteinander zu haben!
Auch wenn diesmal ein unschöner Schatten über uns lag!
Und damit meine ich jetzt nicht das Gewitter, das für den halben Vormittag und Nachmittag angesagt war, sondern die Nachricht vom plötzlichen Serien-Aus auf RTL! Eine Nachricht, die ich gar nicht akzeptieren will! Denn Unter Uns is für mich längst mehr als nur eine Serie, die ich regelmäßig schaue. Sie gehört seit Jahrzehnten in meinen Alltag. Und genau deshalb fühlt sich der Gedanke, dass mir meine tägliche, wohltuende Dosis vertrauter Gesichter und Geschichten ab März 2027 fehlen könnte, so unglaublich traurig an!

Im Internet habe ich nach der Ankündigung viele ähnliche Reaktionen gelesen. Immer wieder war davon die Rede, dass die Welt da draußen ohnehin schon turbulent genug ist und Unter uns für viele ein kleiner Rückzugsort im Alltag geworden ist – ein Ort zum Abschalten, Durchatmen und Wohlfühlen. Ein Stück Vertrautheit, das einfach jeden Tag dazugehört. Und plötzlich steht genau dieses Stückchen Alltag auf der Kippe … Doch zum Glück wollen die Macher der Serie nicht einfach stillschweigend aufgeben, sondern kämpfen für sich und für uns darum, eine andere Heimat für diese tolle Serie zu finden! Und da ich Unter uns natürlich auch nicht verlieren möchte, unterstütze ich das, so gut ich kann.
Das könnt Ihr übrigens ebenfalls tun!
Wenn Euch Unter uns am Herzen liegt, nutzt den Hashtag #NichtOhneUnterUns und unterschreibt eine der laufenden Petitionen. Die vom Offiziellen Fanclub verlinke ich Euch einfach mal hier:
Petition des offiziellen „Unter uns“-Fanclubs
Ja, und nun bleibt mir eigentlich nur noch, DANKE zu sagen! Danke an den Fanclub, der auch in diesem Jahr wieder ein tolles Fantreffen auf die Beine gestellt hat. Danke an die vielen Darsteller, die sich für dieses einmalige Event im Jahr Zeit genommen haben. Danke an die Macher von Unter Uns, dass Ihr nicht einfach aufgeben wollt und für den Fortbestand meiner Lieblingsserie kämpft. Danke an die Frau, die mich bei der Versteigerung nicht überboten hat – Ihr ahnt gar nicht, wie sehr ich mich darüber gefreut habe! Und natürlich Danke an all die Mädels, die diesen Tag ebenfalls besonders gemacht haben!
Ich hoffe, wir sehen uns nächstes Jahr wieder!

Seid Ihr auch Fans der Serie und wie habt Ihr auf die Nachricht von RTL reagiert?
Wer von Euch war auch schon mal bei einem Fantreffen dabei?
Und welchen Darsteller würdet Ihr unbedingt einmal treffen wollen?




One Comment
Sabine
Unter uns gehört für mich genauso zum Alltag wie Kaffee am Morgen. Ich möchte meine Schillerallee-Dosis jedenfalls nicht missen!