Hallo Ihr Lieben,
willkommen im Juli und willkommen zum neuesten Beitrag meines ABCs der kleinen Freuden, in dem sich diesmal alles um den siebten Buchstaben unseres Alphabets dreht! Schon der siebte Buchstabe! Wow, das ging ja wirklich schneller als gedacht – ich meine, gefühlt habe ich doch erst gestern am A getippt und nun sind wir bereits beim G angekommen. Das zeigt einmal mehr, wie schnell die Zeit doch vergeht, wenn man sich mit schönen Erinnerungen, kleinen Glücksmomenten und persönlichen Lieblingsdingen beschäftigt. Aber welche davon verbinde ich mit dem Buchstaben G? Mal überlegen … ah ja Glitzer! Eindeutig Glitzer! Und Garten(arbeit), ja wirklich! Hach, ich merke gerade, je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Begriffe fallen mir ein. Doch bevor wir uns dem ersten G des Tages widmen, machen wir wie gewohnt noch einen kleinen Abstecher in die Vergangenheit – denn auch das macht mir bekanntlich sehr viel Freude!
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Im Gegensatz zu den vorherigen sechs Buchstaben hat das G eine relativ kurze, aber spannende Geschichte hinter sich – denn als eigener Buchstabe entstand es wohl erst um etwa 230 v. Chr.! Zuvor wurde dieser Laut von den Römern einfach durch den Buchstaben C mit abgedeckt, der sowohl für den k- als auch für den g-Laut verwendet wurde. Was anfangs praktisch erschien, führte im Alltag jedoch immer wieder zu Verwechslungen und Unklarheiten beim Lesen und Schreiben. Genau deshalb kam es schließlich zu einer entscheidenden kleinen Anpassung am C: Durch das Hinzufügen eines zusätzlichen Strichs entstand ein neuer, klar unterscheidbarer Buchstabe – das G, das in unserer Schriftsprache bis heute eine ebenso wichtige Rolle spielt. Man denke nur mal an Wörter wie „Garten“ und „Karten“, „Gunst“ und „Kunst“ oder „Gasse“ und „Kasse“. Beispiele dieser Art machen mir persönlich immer wieder bewusst, wie spannend das Thema Sprache ist. Denn ein kleiner Buchstabe kann bedeutungsunterscheidend sein – und manchmal merkt man das erst, wenn man genauer hinschaut oder hinhört.
G – wie Garten(arbeit)

Wenn ein Wort beim G auf gar keinen Fall fehlen darf, dann ist das: „Garten“! Denn ich liebe es, draußen zu sein und mich um meine Pflanzen zu kümmern. Ja, so manch einer kann’s vielleicht nicht nachvollziehen, aber: Für mich hat Gartenarbeit etwas unglaublich Beruhigendes: die Hände in der Erde zu haben, Unkraut zu zupfen, zu gießen und dabei zu beobachten, wie aus kleinen Samen oder unscheinbaren Pflänzchen nach und nach etwas Wunderschönes entsteht! Besonders mag ich ja diese Momente, wenn plötzlich etwas Neues auftaucht: Ein kleiner Trieb, eine erste Blüte oder irgendwann sogar eine Frucht, die ich ganz allein vernaschen darf – hihi! Und auch wenn ich nur ein kleines Stückchen Garten habe, hält mich das nicht davon ab, mir größere Dinge vorzustellen. Ich sag’s Euch: Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wäre das ein richtig großer Garten hinterm Haus mit Obstbäumen, Sträuchern, einem Teich und kleinen Wegen, auf denen man einfach ein bisschen herumgehen kann. Ach und Blumen müssten auch überall wachsen, in allen Farben!!! Hach ja, ich merke richtig, wie mich allein diese Vorstellung schon entspannt und glücklich macht!
G – wie Gemüse

Natürlich würde ich in meinem Traumgarten auch Gemüse anbauen, denn ich liebe Gemüse in (fast) allen Variationen! Egal ob frisch und roh, gekocht, aus dem Ofen oder eingelegt – Gemüse gehört für mich einfach zu einer leckeren Ernährung dazu! Oder könntet Ihr Euch ein Leben ohne Tomatensalat, eingelegte Gurken oder einen warmen (und mit gaaaaanz viel Käse überbackenen) Brokkoliauflauf vorstellen Ich jedenfalls nicht! Mich macht Gemüse glücklich! Bis auf Lauch bzw. Porree – dem kann ich zumindest im gekochten Zustand überhaupt nichts abgewinnen. Und wie steht Ihr zu den langen grünen Stangen? Ich bin gespannt!
G – wie Glitzer

Hand aufs Herz: Habt Ihr schon einmal etwas gekauft, nur weil es geglitzert hat? Ich jedenfalls bin für Glitzer aller Art ausgesprochen empfänglich. Kaum funkelt, schimmert oder glänzt etwas, übernimmt mein Gehirn sofort die Kontrolle und meldet zuverlässig: „Das brauchen wir“! Und dabei ist es auch völlig egal, ob es sich um Bastelmaterial, Schmuck, Dekoration oder tatsächlich auch Kleidung handelt – Glitzer ist Glitzer, und damit automatisch gefährlich für meinen inneren Sparplan! Hihi! Aber keine Sorge, ich laufe nicht tagtäglich wie Edward aus Twilight durch die Gegend! Ich liebe einfach nur diesen Hauch von Magie, den glitzernde Dinge in meinen Alltag zaubern!
G – wie Grün

Sagt mal, könnt Ihr Euch noch an die Lieblingsfarben Eurer Kindheit erinnern? Meine waren ganz typisch Mädchen: Rosa, Orange und Lila! Diese Farben liebe ich heute immer noch, aber wenn Ihr mich hier und jetzt nach meiner absoluten Lieblingsfarbe fragen würdet, dann wäre meine Antwort eindeutig GRÜN! Vielleicht, weil Grün etwas unglaublich Beruhigendes hat. Oder weil es so natürlich ist und mich sofort an Bäume und Blumenwiesen erinnert… und wie ihr ja schon aus dem Kapitel mit dem B wisst, liebe ich Bäume und Blumen sehr! Kein Wunder also, dass ich diese Farbe gern um mich herum habe! Ob im Garten, im Zimmer als Topfpflanze, als Farbe meiner Lieblingspullover, als Bettbezug oder sogar als kleine Spielfigur bei Würfelspielen … Sogar meine Augen sind grün – vielleicht erklärt das ja einiges! Hihi!
G – wie Geschichte

Bevor ich gleich ins Schwärmen gerate, muss ich zuerst einmal erwähnen, dass ich in meiner Schulzeit wenig Freude am Fach Geschichte hatte! Das lag vor allem an den Lehrern, die es kaum geschafft haben, all die spannenden vergangenen Epochen für mich lebendig oder greifbar zu machen. Mein Interesse wuchs eigentlich außerhalb der Schule – langsam, aber ziemlich nachhaltig. Denn ich finde es unglaublich spannend, wie all das, was uns heute so selbstverständlich erscheint, überhaupt entstanden ist. Dörfer, Städte, Gebäude, Bräuche, ganze Lebensweisen – alles hat irgendwo einen Anfang, eine Entwicklung, eine eigene Geschichte dahinter. Genauso verhält es sich mit Menschen, die bis heute nicht vergessen sind: Anne Boleyn mit ihrem bewegten Leben am englischen Hof, Goethe als prägende Figur der Literatur oder Kleopatra, um die sich bis heute zahllose Geschichten und Mythen ranken. Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Vergangenheit, Wissen und ein bisschen Vorstellungskraft, die Geschichte für mich (heutzutage) so besonders macht. Man lernt nicht nur, was damals passiert ist, sondern versucht auch zu verstehen, wie und warum es dazu kam – und manchmal fühlt es sich dabei ein bisschen so an, als würde ich in eine andere Zeit eintauchen. Hach, ich wünschte, ich hätte eine Zeitmaschine!
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So viel zum G – neugierig auf’s H? Ich auch!



