Hallo Ihr Lieben,
sagt mal, wusstet Ihr schon, dass der heutige 26. März in meinem Lieblingskalender der kuriosen Feiertage auch als Erfinde deinen eigenen Feiertag-Tag bekannt ist? Eine schöne Gelegenheit also, mal selbst kreativ zu werden und sich einen ganz besonderen Tag auszudenken, der uns vielleicht zwischen all den – zum Teil ziemlich verrückten – bestehenden Gedenk- und Aktionstagen noch fehlt. Doch was für ein Tag könnte das sein? Vielleicht ein Tag, an dem wir mal wieder bewusst innehalten und uns fragen: „Was ist mir in letzter Zeit eigentlich so alles gelungen?“ Oder: „Was habe ich mich vor kurzem (endlich) getraut?“ Ein Tag, an dem wir wahrnehmen, was wir im Alltag alles schaffen – denn gerade die kleinen Erfolgsmomente gehen zwischen Arbeit, Verpflichtungen und Alltagsstress oft viel zu schnell unter. Aber glücklicherweise hat EMF mit Das Museum meiner Erfolge ein Journal im Sortiment, das genau dafür gedacht ist: persönliche Erfolge festzuhalten, ihnen einen Platz zu geben und Schritt für Schritt eine Übersicht über alles zu schaffen, was wir im Alltag so alles leisten ….
Von den kleinen „Yeahs“ bis zu den großen Triumphen!

Klingt spannend? Ist es auch … denn seien wir mal ehrlich:
All die großen Momente im Leben werden mit Gratulationen, Applaus oder vielleicht sogar einem Glas Sekt gewürdigt. Aber es gibt auch so viele andere Momente und Errungenschaften, auf die wir mehr als stolz sein können! Zum Beispiel auf die fast 700 Tage durchgezogenes Lernen in der Sprach-App, auf die 20 Kilometer auf dem Ergometer (obwohl man bei Kilometer 10 schon ans Aufgeben gedacht hatte) oder auf den einen freien Nachmittag, an dem wir über 70 Seiten in unserem neuesten Schmöker gelesen haben! Warum sollten diese Erfolge weniger zählen?
„Auch Momente, wie das Durchsetzen einer persönlichen Grenze – statt „Ja“ auch mal „Nein“ zu sagen – oder dir in einer schwierigen Phase fünf Minuten Zeit für dich genommen zu haben, können kleine Erfolge sein, die wir in dieser Sonderausstellung mit dir feiern möchten!“ Mit einem Gläschen Sekt, einem Lieblingstee und/oder einem Eintrag in diesem Selfcare- und Achtsamkeits-Journal!

Neugierig, was bei meinem Test herauskam? Ich war ganz ehrlich überrascht!
Denn laut der Auswertung erkenne ich „meine kleinen und großen Erfolgsmomente (schon) voll und ganz an“. Außerdem habe ich wohl auch „ein breit gefächertes Verständnis dessen, was einen Erfolg ausmacht und gebe jedem Moment die Chance, gewürdigt und gefeiert zu werden.“ Und ich neige „vermutlich wenig bis gar nicht zu People Pleasing “ oder am sogenannten Imposter-Syndrom!
Klingt doch eigentlich ganz gut, oder? Aber warum war ich trotzdem überrascht? Ganz einfach, weil ich mich im Alltag oft anders erlebe. Vieles von dem, was ich schaffe, erscheint mir ganz selbstverständlich – und landet deshalb selten auf meiner inneren Liste der Erfolge. Doch auch Momente, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken, können echte Erfolgserlebnisse sein: Wie zum Beispiel dieser achtsame Nachmittag in der Frühlingssonne, an dem wir ein bisschen Vitamin D auftanken konnten. Oder die bewusste Rückkehr zu einem Hobby, das jahrelang viel zu stiefmütterlich behandelt wurde – in meinem Fall das Lesen, das ich seit Jahresbeginn wieder jeden Tag in vollen Zügen genieße. Und die Betonung liegt auf „genieße“!

Kleiner Tipp am Rande: „Lege dir eine kleine Box, eine Mappe oder einen Umschlag an, die oder den du dafür nutzen kannst, deine Ausstellungsobjekte zu sammeln. So entsteht ein Fundus aus Fotos, Bildern, Zeichnungen, Notizzetteln, Einkaufslisten, Kassenbelegen und allerlei anderen Elementen, die du in dieses Journal einkleben und so in deinem Museum ausstellen kannst!“
Neben dem oben genannten „Selflove-Spotlights“-Themenraum gibt es im Museum meiner Erfolge noch viele weitere „Räume“, die nur darauf warten, mit handschriftlichen Einträgen, ausgedruckten Erinnerungen oder selbstgemalten Bildern gefüllt zu werden. Zum Beispiel den Raum „Soziale Siege“, der Erfolgsmomente wie das Annehmen von Hilfe, das ehrliche Antworten auf eine (schwierige) Chat-Nachricht oder das bewusste Setzen persönlicher Grenzen kuratiert. Aber es gibt auch reichlich leere Rahmen für die sogenannten „Mindset Moments“ und die „Mut- und Magiemomente“… über die ich erstmal ein Weilchen nachdenken musste …

Wann war ich denn das letzte Mal – oder generell – richtig mutig? Ah ich weiß!
Das war vor zweieinhalb Jahren, als Töchterchen und ich uns durch den vermutlich gruseligsten Horror-Escape-Room unseres Lebens gerätselt haben. Ich sag Euch, wir haben noch nie so laut in einem Escape Room geschrien – und doch haben wir nicht aufgegeben und am Ende tatsächlich den Weg aus der einsamen Hütte mitten im dunklen Wald gefunden. Yeah!
Mindestens genauso aufregend war unser Auftritt als Pausenunterhaltung beim Eishockeyspiel Eisbären gegen Wild Wings im September letzten Jahres vor über 13.000 Zuschauern! Ganz ehrlich: Ich fühlte mich auf dem Eis völlig unsicher, hatte tierisch Schiss – und das auch noch in Straßenschuhen in diesen riesigen, transparenten Bällen. Wenn das nicht mutig war, dann weiß ich auch nicht! Aber zählt auch mein erster Besuch allein im Restaurant? Na, klar!!! Der bekommt auch einen Rahmen!

Konnte ich Euch bis hier hin schon mal neugierig auf Das Museum meiner Erfolge machen? Dann gibt’s noch ein paar spannende Details: Am Ende des Buches findet Ihr einen kleinen „Ausstellungskatalog“, in denen Ihr Eure ganz persönlichen Highlights der vergangenen Jahre eintragen könnt. Außerdem gibt es extra Seiten, auf denen die Begriffe „Imposter-Syndrom“ und „People-Pleasing“ ausführlich erklärt werden – perfekt, um diese Herausforderungen besser zu verstehen. Und das alles für gerade einmal 15 €! Wenn Ihr mich fragt:
Ein wahres Schnäppchen – für die Sonderausstellung Eurer ganz persönlichen Erfolge!

Kanntet Ihr Das Museum meiner Erfolge bereits?
Wann habt Ihr das letzte Mal bewusst innegehalten, um Eure kleinen Fortschritte zu würdigen?
Zu welchem Themenraum hättet Ihr spontan einen Eintrag parat? Ich bin gespannt!




4 Comments
Sabine
Spannend, dass Mut so unterschiedlich sein kann. Für mich war schon ein schwieriges Gespräch diese Woche ein echter Mutmoment.
SimplyJaimee
Ah ja, die schiebe ich auch gern vor mir her 😉
Marie
Deine Beispiele haben mich total abgeholt – vor allem das mit dem Restaurant alleine, das kenne ich! Anfangs habe ich mich damit auch nicht so wohlgefühlt, aber es wird besser 🙂
SimplyJaimee
Wenn man sein Leben lang nur zu zweit oder mit mehreren Personen im Restaurant war, fühlt sich allein am Tisch sitzen schon komisch an! Aber was soll’s – kann ich mittlerweile sagen!