Hallo Ihr Lieben,
sagt mal, habt Ihr Euch schon gefragt, welche kleinen Freuden ich wohl beim Buchstaben B aufzählen werde? Falls ja, ging es Euch in der Zwischenzeit ähnlich wie mir … denn kaum war der Auftakt meiner neuen Blogreihe Anfang Januar online, kreisten meine Gedanken auch schon um den nächsten Buchstaben im Alphabet und ich begann mich zu fragen: Welche großen und kleinen Dinge mit B es eigentlich schaffen, mir zwischen Alltagsstress und Pflichtprogramm ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern? Und siehe da – es wurden überraschend viele. Mal ganz bodenständig, mal herrlich gemütlich, mal verspielt: Ich sag nur Brokkoli, Badewanne und Brettspiele! Und das Beste ist: Am Ende fügte sich alles zu einem kunterbunten Kaleidoskop aus Lieblingsdingen und -momenten zusammen, die unter keinem anderen Buchstaben so gut aufgehoben wären wie unterm B. Doch bevor ich mich jedem einzelnen davon widme, werfen wir noch einen kurzen Blick auf die Geschichte dieses Buchstabens – denn auch das gehört für mich ganz fest zu dieser Reihe und macht mir mindestens genauso viel Freude. Oh ja!
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Der Buchstabe B ist schon seit Jahrhunderten Teil unseres Alphabets: Er entwickelte sich aus dem phönizischen Buchstaben „Beth“, der ursprünglich ein Haus symbolisierte. Im Lateinischen wurde daraus unser heutiges B, das seit jeher an zweiter Stelle steht. Auch in unserer Sprache ist das B weit verbreitet und taucht in unzähligen Wörtern auf – in diesem kurzen Abschnitt immerhin 18-mal! Zusammengefasst kann man also sagen: Das B begleitet uns beständig, bereichert unsere Sprache und bringt besondere Begriffe hervor – ideal für den zweiten Teil dieser Reihe.
B – wie Binge Watching

Wer braucht heutzutage eigentlich noch klassisches Fernsehen? Ich gehöre eindeutig zum #teamstreaming und liebe es, auch mal mehrere Folgen einer Serie hintereinander schauen zu können – ganz nach Lust und Laune. Mal entdecke ich dabei ganz neue Formate, mal verliere ich mich wieder in vertrauten Lieblingsserien, bei denen ich genau weiß, dass sie mich nicht enttäuschen werden, so wie „Stranger Things“, „YOU“ oder „Outlander“. Aktuell zieht es mich übrigens jeden Abend gedanklich nach Russland, wo Elle Fanning und Nicholas Hoult (ja, der kleine Junge aus „Der Tag der toten Ente“) in „The Great“ für reichlich Unterhaltung sorgen. Zusammengefasst kann ich zu diesem B nur sagen: Binge-Watching ist für mich eine wundervolle Art, abzuschalten und für ein paar Stunden komplett in andere Welten einzutauchen.
B – wie Bloggen

Wer hätte gedacht, dass ich dieses Hobby auch nach über zwölf Jahren noch so leidenschaftlich pflegen würde? Angefangen hat alles mit dem Film „Julie & Julia“, in dem Amy Adams über das Kochbuch von Julia Child bloggte – damals dachte ich mir ganz selbstsicher: „Hey, das kann ich auch!“ – aber nicht über Kochbücher, sondern über all die kleinen und großen Dinge, die mir Freude bereiten. Und im Laufe der Jahre sind daraus verschiedene Kategorien auf meinem Blog entstanden – von Rezensionen (ein riesiges Dankeschön an die Verlage für das jahrelange Vertrauen!) bis hin zu Berichten über Escape-Räume, die ich über alles liebe. Klar, Bloggen ist jede Menge Arbeit, aber inzwischen könnte ich mir meinen Alltag ohne gar nicht mehr vorstellen. Mal sehen, wie viele Jahre ich noch so viel zu erzählen habe!
B – wie Brokkoli

Sagt mal, wusstet Ihr schon, dass ich eine Schwäche für Kohl habe! Egal ob Rosenkohl, Grünkohl, Rotkohl, Weißkohl oder Blumenkohl – ich mag sie alle gern! Aber Brokkoli hat es mir irgendwie besonders angetan. Schon während meiner Schwangerschaft mit Töchterchen aß ich ihn quasi rund um die Uhr – gedämpft, in Aufläufen oder mit leckerer Sauce Hollandaise! Yummie! Umso lustiger (oder leicht enttäuschend) war dann einer von Töchterchens ersten Sätzen, der mir bis heute in Erinnerung geblieben ist: „Ich bin für Brokkoli nicht geeignet!“ wagte sie damals doch tatsächlich zu sagen! Hihi! Doch zum Glück hat sie ihre Meinung in den Jahren danach nochmal geändert und mag Brokkoli nun auch gern auf Pizza oder in asiatischen Gerichten – so wie ich!
B – wie bunt

Wer sich einmal auf unseren Blog oder auf meinen Instagram-Account verirrt hat, wird schnell bemerkt haben, dass ich eine ganz Bunte bin! Ich liebe Farben in all ihren Facetten – knallig, pastellig, gedeckt, leuchtend, glitzernd – und am liebsten überall um mich herum. Für mich macht Farbe die Welt lebendiger, fröhlicher und einfach schöner. Ich liebe es, meine Umgebung farbenfroh zu gestalten, sei es mit meiner Kleidung, mit Deko, Fotos oder kleinen Alltagsmomenten. Genauso wichtig ist es mir aber auch, in einer bunten Gesellschaft zu leben, in der Vielfalt gefeiert wird, jeder seinen Platz hat und Unterschiede etwas Wertvolles sind. Farben, Vielfalt, Lebensfreude – für mich gehören sie untrennbar zusammen und sorgen dafür, dass jeder Tag ein bisschen strahlender wird.
B – wie Bücher

Hättet Ihr geahnt, dass ich etwas mit Thomas Jefferson – dem einstigen 3. Präsidenten der Vereinigten Staaten – gemeinsam habe? Wir können bzw. konnten nämlich beide „ohne Bücher nicht leben“! Hihi! Nur leider fehlt mir im Alltag oft die Zeit zum Lesen – denn zwischen Arbeit, Haustierchen knuddeln und der ganzen Bloggerei komme ich meist erst am Abend dazu, ein Buch in die Hand zu nehmen! Also kurz vorm Schlafengehen! Allerdings endet dieses „Ritual“ nicht selten damit, dass mir nach den ersten Seiten die Augen zufallen – was auch erklärt, warum ich für ein Buch manchmal erstaunlich lange brauche. Aber genau das macht es für mich aus: Geschichten nicht zu verschlingen, sondern sie langsam zu genießen. Ob es mir trotzdem gelingen wird, in 2026 mindestens 26 Bücher zu lesen? Die Zeit wird’s zeigen!
B – wie Blumen

Schon im ersten Beitrag dieser Reihe hatte ich Euch ja verraten, dass Alpenastern zu meinen absoluten Lieblingsblumen gehören – doch eigentlich liebe ich sie alle. Kein Wunder also, dass ich schon als Kind kaum an einer Wiese vorbeikam, ohne Gänseblümchen zu kleinen Kränzen zu flechten oder mir winzige Blumensträuße für die heimische Vase zu pflücken. Heutzutage genieße ich Blumen jedoch am liebsten dort, wo sie wachsen – frei, unberührt und voller Farbenpracht! Aber ich kann selten an ihnen vorbeilaufen, ohne kurz innezuhalten oder ein Foto zu knipsen – was sich auch auf unserem Instagram-Account zeigt. Für mich sind Blumen kleine Farbtupfer, die das Leben einfach schöner und fröhlicher machen und mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
B – wie Bäume

Bäume gehören für mich zu den schönsten Dingen überhaupt. Ich mag es, von ihnen umgeben zu sein, egal ob im Park, am Wegesrand oder im Wald. Dieses viele Grün, die unterschiedlichen Formen und die Tatsache, dass kein Baum wie der andere aussieht, faszinieren mich jedes Mal aufs Neue. Ich sag’s Euch: Wenn ich einen eigenen Garten hätte, würden dort definitiv sehr sehr viele Bäume stehen – am liebsten solche, von denen man im Sommer naschen kann! Ich finde, Obst direkt vom Baum schmeckt einfach am besten – vielleicht, weil es sich ein bisschen nach Kindheit und Freiheit anfühlt.
B – wie Badewanne

Hach ja, B wie Badewanne… Ich sag’s, wie es ist: Auch ohne sie könnte ich einfach nicht leben, denn sie ist mein Inbegriff von Wohlfühlen. Der Ort, an dem ich den Alltag ganz langsam hinter mir lassen kann. Ich liebe, liebe, liebe es, ins warme Wasser einzutauchen und mich Stück für Stück vom Stress zu lösen, bis Körper und Gedanken gleichermaßen entspannen. Am liebsten würde ich ewig darin liegen, bis meine Finger schrumpelig sind und die Welt draußen Pause macht. Und während ich im warmen Wasser so vor mich hinträume, schnobbelt mein Hündchen Elfie geduldig auf meinem Klamottenstapel und wartet, bis ich endlich wieder heraussteige. Zusammengefasst kann ich nur sagen: Für mich ist ein Bad mehr als Entspannung: Es ist ein Moment purer Glückseligkeit für Körper, Kopf und Herz. Und ja, ich nehme auch gern mal ein Buch mit in die Wanne!
B – wie Brettspiele

Wusstet Ihr schon, dass ich während der Arbeit ganz offiziell Brettspiele spielen darf? Als Sprachtherapeutin gehören sie tatsächlich zu meinem Alltag – aber natürlich immer mit therapeutischen Hintergedanken! Mal üben wir damit ganz gezielt bestimmte Laute, mal geht es um den Wortschatz, den Satzbau, die Konzentration oder das Einhalten von Regeln. Viele Spiele stammen direkt aus dem Therapiebereich, andere „normale“ Brettspiele lassen sich wunderbar zweckentfremden. Und genau das mag ich so daran: Lernen passiert nämlich spielerisch, ganz nebenbei – und macht sogar Spaß. Mir übrigens genauso wie den Kindern! Aber nicht nur während der Arbeit, sondern auch privat liebe ich Brett- und Kartenspiele über alles. Nur schade, dass meine Lieblingsspielpartnerin so weit weggezogen ist!
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