Spieletest

200 Bilder, unzählige verrückte Assoziationen – doch welche passen „Wie Arsch auf Eimer“? (Werbung)



Hallo Ihr Lieben,


sagt mal, wusstet Ihr schon, dass wir heute auf den Tag der Minzschokolade anstoßen dürfen? Was mich spontan daran erinnert, dass ich mal wieder ein paar Flaschen Sekt auf Vorrat kaufen sollte, wofür ich allerdings ein bisschen Geld benötige, das ja bekanntlich aus Papier besteht, das wiederum aus einstmals prächtigen Bäumen hergestellt wurde, deren eigentliche Aufgabe ja die Photosynthese war, dank der ich und Ihr – und auch schon der gute, alte Goethe vor vielen vielen Jahren –atmen, denken und diese herrlich absurden Gedankensprünge machen konnte, bei denen am Ende alles ganz überraschend Wie Arsch auf Eimer zusammenpasst! Puh, das war ja mal ein langer Satz – aber auch der allerbeste, den ich als Einstieg dieses Beitrags schreiben konnte, denn im gleichnamigen Spiel vom frechverlag geht es genau darum: Nämlich mithilfe von Assoziationen Paare zu bilden, Übereinstimmungen zu erzielen und gemeinsam Punkte zu sammeln! Klingt einfach? Ist es auch!



„Zumindest wenn die anderen genauso schräg denken wie Ihr!“


Hier seht Ihr nur eine winzige Auswahl! Insgesamt gibt es im Spiel 100 Karten mit 200 kunterbunten Motiven!



Beispiel gefällig? Okay, dann werfen wir doch kurz nochmal einen Blick auf den Spielekarton!


Denn darauf sehen wir einen überdimensionalen Pfirsich, der Wie Arsch auf Eimer auf selbigem thront! Daneben eine Glühbirne mit einer Brille, die einige Leute ganz bestimmt mit „Genialität“ in Verbindung bringen. Und was hat es mit dem Hasen im Einkaufswagen auf sich? Ganz klar: Dieses Pärchen kann doch nur für „Hasenstall“ stehen! Oder für einen Schoko-Osterhasen, den man im Supermarkt kaufen kann? Warum nicht! Denn in diesem Spiel zählt weniger die Begründung, sondern viel mehr, dass zwei Karten als Paar funktionieren – und dass jemand genauso gedacht hat wie Ihr!


„Genauso gedacht hat wie ich?“ fragt das kleine, blaue Zettelchen erstaunt. „Das klingt doch fast unmöglich!“ Und ehrlich gesagt, hätte ich ihm bis vor kurzem zugestimmt! Denn ich meine, Gedankenlesen wäre zwar äußerst praktisch, konnte aber bisher leider nicht nachgewiesen werden. Umso überraschter war ich, als ich in Vorbereitung auf diesen Beitrag das untere Foto an mehrere Freunde geschickt hatte – und plötzlich erstaunlich viele Übereinstimmungen zurückkamen. Welche das waren? Das verrate ich Euch an passender Stelle. Denn jetzt will ich erstmal kurz zum Spieleaufbau kommen …


Papier und Stift? Sind nicht im Karton vorhanden! Kreative Gedankensprünge? Garantiert!



Wenn Ihr wie wir zu dritt am Spieletisch sitzt … 


… zählt Ihr vor Rundenbeginn 8 Karten aus dem gut durchmischten Kartenstapel ab und legt diese nebeneinander, im Kreis oder wie auch immer es für Eure Gruppe am praktischsten ist, vor Euch ab! Achtet beim Auslegen unbedingt darauf, dass alle Nummern auf den Karten gut sichtbar sind, denn genau diese müssen im nächsten Schritt geheim und paarweise auf einem bereitgelegten Zettel notiert werden.


„Ähm, kurze Zwischenfrage noch, Jana! Spielen wir in dieser Runde alle gleichzeitig?“ will das rosafarbene Zettelchen wissen und sieht dabei ganz aufgeregt aus, weil es wohl schon die ein oder andere Assoziation „im Kopf“ hat… Oh ja, natürlich, antworte ich! Und nicht nur in dieser Runde! Sobald alle Karten erstmal ausgeteilt sind, suchen wir jedes Mal parallel – und nur in unserem Kopf – nach Begründungen, warum diese und jene und all die übrigen Karten Paare bilden könnten. Werdet dabei ruhig so kreativ wie nie zuvor: Eurer Fantasie sind hier nämlich keine Grenzen gesetzt!


Das wären meine Kombinationen plus Begründungen. Hättet Ihr andere gewählt?



Und ganz wichtig: Es gibt auch kein richtig oder falsch!


… wie ich besagten Freunden schon schrieb! Das „Vogelhäuschen“ hätte nämlich genauso gut zum „Gartenzwerg“ passen können! Und der „Popcorn-Automat“ zur „Diskokugel“! Aber welches Bindeglied hätten wir dann für die „Lichterkette“, das „Ufo“, die „Kuckucksuhr“ und die „Topfpflanze“ gefunden?


Ah ich weiß: Im Inneren eines „Ufos“ gibt’s bestimmt ein paar bunte „Lichter“ und eine „Kuckucksuhr“ und eine „Topfpflanze“ könnten im selben Zimmer sein! Seht Ihr? Nochmal ganz andere Kombinationen! Für die es dann aber keine Punkte gegeben hätte – denn am Rundenende werden nur die Übereinstimmungen gezählt!


Hatte ein Mitspieler die gleiche Zahlenkombination wie Ihr? Dann dürft Ihr diese abhaken und entsprechend viele Punkte notieren!



Tja und damit bin ich auch schon wieder am Ende meiner allerneuesten Spielevorstellung angekommen: Die große Frage lautet kurz vorm Ende natürlich wieder: Konnte ich Euch neugierig auf dieses kunterbunte Assoziationsspiel vom frechverlag machen? Dann verrate ich Euch an dieser Stelle noch gern, dass dieses Spiel seit November vergangenen Jahres auf dem Markt ist und für 3 bis 8 Personen ab 10 Jahren empfohlen wird! Und das Schönste daran: Schon in der ersten Runde entstehen die verrücktesten Paare, die garantiert Wie Arsch auf Eimer zusammenpassen!



Wollen wir wetten?


>>> Dieses Spiel wurde mir kostenlos vom frechverlag zur Verfügung gestellt, meine Meinung bleibt davon unberührt. <<<



Kanntet Ihr dieses tolle Party-Assoziationsspiel vom frechverlag bereits?

Welches Pärchen, das ich nicht aufgezählt habe, hättet Ihr gefunden?

Und mit wem würdet Ihr gern mal eine Runde spielen?




10 Comments

  • Marlies

    Das klingt nach einem richtig lustigen Spiel, bei dem man sich selbst und die Mitspieler nochmal ganz neu kennenlernt! Kommt definitiv auf unsere Wunschliste!

  • Saskia Katharina

    Liebe Jana,

    dein Einstieg ist wieder herrlich verspielt und genau so, wie man es von dir kennt – kreativ, humorvoll und mit einem ganz eigenen Gedankenfluss, der am Ende tatsächlich perfekt zum Spiel passt. Die Beschreibung des Spielprinzips macht richtig Lust, selbst mitzudenken und eigene Assoziationen zu testen. Besonders schön finde ich, dass du betonst, wie offen das Spiel ist und dass es kein richtig oder falsch gibt – genau das macht es zu einem so unkomplizierten und gleichzeitig überraschenden Partyspiel.

    Man merkt deinem Beitrag an, wie viel Freude dir das Ausprobieren gemacht hat, und diese Begeisterung überträgt sich beim Lesen direkt.

    Ich wünsche dir noch viele solcher schrägen Gedankensprünge und eine schöne Zeit beim nächsten Spieleabend.

    Liebe Grüße
    Saskia Katharina

  • Lisa

    Was für eine tolle Spielidee!
    Das wäre unbedingt auch etwas für einen unserer „Mädelsabende“… Ich sehe uns schon dasitzen oder vielmehr lachend auf dem Boden liegen.

    Im Mai fahren wir zusammen nach Würzburg. Vielleicht nehme ich das Spiel einfach mal mit und erzähle dir dann, wie es war 😀

    Liebe Grüße, Lisa

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