Hallo Ihr Lieben,
na, habt Ihr schon auf den neuesten Beitrag zu meinem ABC der kleinen Freuden gewartet? Falls ja, hat das Warten nun ein Ende: Denn heute dreht sich alles um den Buchstaben F – wie Freude! Und ich kann schon mal verraten: Dieser Buchstabe hält wieder einige schöne Themen parat – auch wenn es diesmal nicht ganz so viele sind wie die letzten Male! Aber ich will auch nicht anfangen, mir irgendetwas aus dem Ärmel zu schütteln, sondern nur die kleinen Freuden aufzählen, die mich wirklich begeistern oder mir im Alltag ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern. Denn genau das macht diese Reihe für mich so besonders: Dass es nicht um „so viel wie möglich“ geht, sondern um echte kleine Momente und Dinge, die Bedeutung für mich haben … aber bevor wir uns dem allerersten F des Tages widmen, werfen wir erst einmal wieder einen Blick auf die Historie dieses Buchstabens – denn auch das macht mir bekanntlich sehr viel Freude!
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Auch der Buchstabe F hat eine lange und spannende Geschichte hinter sich! Seine Ursprünge lassen sich nämlich bis in die protosinaitische Schrift zurückverfolgen, in der ein frühes Zeichen vermutlich einen Keulenkopf oder eine Waffe darstellte. Über die Phönizier gelangte dieses Zeichen als „waw“ in verschiedene Schriftsysteme, wurde von den Griechen weiterentwickelt und schließlich von den Römern in die Form überführt, die bereits unserem heutigen F entspricht und ihm seinen festen Lautwert gab. Besonders interessant ist, dass das F im Deutschen zwar eher seltener vorkommt, dafür aber einen sehr charakteristischen Klang hat – der übrigens artikulatorisch betrachtet eng mit dem W verwandt ist. Das heißt: Beide Laute werden an derselben Stelle im Mund gebildet, indem die Unterlippe leicht an die oberen Schneidezähne gelegt wird. Der einzige Unterschied zwischen diesen Lauten besteht darin, dass beim F keine Stimme mitklingt, während das W mit schwingenden Stimmbändern gesprochen wird. Das ist doch echt spannend, oder?
F wie Frühling

Kaum eine Jahreszeit sehne ich jedes Jahr so sehr herbei wie den Frühling! Denn nach den langen, grauen und kalten Monaten fühlt es sich für mich jedes Mal wie ein AUFATMEN an, wenn die Natur endlich wieder erwacht. Wenn sich die ersten Schneeglöckchen vorsichtig zeigen, die Osterglocken zu blühen beginnen und die Tulpen plötzlich in ihren leuchtenden Farben um die Wette strahlen. In diesen ersten Wochen zieht es mich auch wieder viel mehr nach draußen, einfach um jeden einzelnen Sonnenstrahl auszukosten und die frische Luft zu genießen. Und obwohl ich genau weiß, dass der Frühling jedes Jahr zurückkommt, freue ich mich trotzdem jedes Mal aufs Neue auf diese ganz besondere Zeit im Jahr!
F wie Fotografieren

Zugegeben: Ich persönlich tauche nur äußerst ungern auf Fotos auf! Aber ich liebe es, meine Tierchen, meine Umgebung, meine Erlebnisse und all die kleinen besonderen Momente des Lebens mit meiner (Handy-)Kamera festzuhalten. Denn glückliche Erinnerungen sind für mich etwas unglaublich Wertvolles – und man kann sie nun mal nicht in allen Details im Kopf behalten. Und deshalb hocke ich auch mal so auf dem Waldboden, um meinen ersten Pilz der Saison in Nahaufnahme zu fotografieren, bleibe stehen, wenn mir ein besonderer Lichtmoment ins Auge fällt oder versuche, einen perfekten Schnappschuss von Elfie zu erwischen, bevor der Moment schon wieder vorbei ist. Für den Blog gehört das Ganze sowieso fest dazu: Denn Kaum ein Beitrag kommt ohne eigene Fotos aus! Wenn ich mal so überlege: Eigentlich nur dieser! Hihi!
F wie Freizeit/freie Nachmittage

Freizeit klingt eigentlich viel zu normal, um in dieser Auflistung vorzukommen! Aber weil ich ein „kleiner“ Workaholic bin, der erst richtig abschalten kann, wenn wirklich nichts mehr erledigt werden „muss“, gehören freie Nachmittage definitiv zu meinen kleinen Freuden des Alltags. Denn zwischen meiner Arbeit als Sprachtherapeutin, diesem Blog, Klein Elfie und meiner oft ziemlich langen To-do-Liste – auf der tägliche Aufgaben wie Keyboard spielen üben oder niederländische Vokabeln lernen stehen – bleibt tatsächlich nur selten ein Moment übrig, in dem wirklich alles abgehakt ist. Und genau diese seltenen Stunden weiß ich dann unglaublich zu schätzen. Denn für mich ist echte Freizeit nur möglich, wenn auch im Kopf nichts mehr offen ist – erst dann kann ich wirklich loslassen und den Moment genießen! Zum Beispiel mit einem spannenden Buch auf dem Sofa oder mit einem entschleundigenden Spaziergang, bei dem meine kleine Wuffine die Richtung angeben darf! Und wie ist das bei Euch so?
F wie Fundstücke

Ich hatte Euch ja schon beim D erzählt, wie gern ich mit offenen Augen durch die Welt gehe und dabei oft kleine Details entdecke, an denen andere vermutlich achtlos vorbeilaufen würden. Und genau deshalb stoße ich unterwegs auch immer mal wieder auf kleine Fundstücke, die jemand verloren hat. Besonders freue ich mich natürlich über Münzen – dieses kleine Klimperglück am Wegesrand kennt Ihr bestimmt auch … Aber manchmal sind die Funde tatsächlich etwas außergewöhnlicher: So habe ich vor einigen Monaten sogar einen 20-Euro-Schein aus einem öffentlichen Papierkorb hervorleuchten sehen, den offenbar jemand versehentlich mit seinen alten Fahrscheinen weggeworfen hatte! Ich sag Euch, in solchen Momenten fühlt man sich fast ein bisschen wie ein Schatzsucher im Alltag!
F wie Fiktive Charaktere

Ich liebe Bücher, ich liebe Filme und ich liebe Serien – und manchmal begegnet man darin Figuren, die einem einfach im Gedächtnis bleiben. Charaktere, die einen zum Lachen bringen, das Herz berühren oder aus irgendeinem Grund sofort aus der Masse herausstechen. Manche wachsen einem sogar so sehr ans Herz, dass man noch lange nach der letzten Seite oder Folge an sie denken muss. Im oberen Bild seht Ihr gleich mehrere solcher Figuren, die bei mir genau diese Gefühle ausgelöst haben. Da wäre zum Beispiel Rocky aus „Project Hail Mary“, den ich schon beim Lesen des Buches absolut großartig fand – so ungewöhnlich, liebenswert und einfach besonders. Oder natürlich Jamie Fraser aus „Outlander“ – mutig, loyal und mit diesem typisch schottischen Charme, dem man sich kaum entziehen kann. Und dann ist da auch noch Rich, der kleine Junge aus „Welcome to Derry“, der mich tatsächlich schon mit seinen ersten Szenen vollkommen begeistert hatte und am Ende zu Tränen rührte. Und welche fiktiven Charaktere haben sich einen festen Platz in Eurem Herzen gesichert? Verratet es mir gern in den Kommentaren!
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