Spieletest

Das ist Clips – das kunterbunte Kartenspiel mit den Wäscheklammern! (Werbung)



Hallo Ihr Lieben,


sagt mal, wusstet Ihr schon, dass Wäscheklammern eine lange, aber interessante Geschichte haben? Schon im Mittelalter wurden einfache, geschnitzte und geschlitzte Holzstücke genutzt, um Wäsche an der Leine zu befestigen, was allerdings dazu führen konnte, dass die Stoffe mit der Zeit beschädigt wurden. Die entscheidende Verbesserung kam laut meiner Recherche erst deutlich später auf – und zwar im 19. Jahrhundert – als die ersten Wäscheklammern mit Federmechanik entwickelt wurden. Also die Form, die wir heute kennen und nutzen … mal aus Holz oder Kunststoff, doch oft in knalligen Farben und in ganz verschiedenen Designs! Aber habt Ihr schon mal winzig kleine Wäscheklammern in der Hand gehabt, mit denen Ihr – statt Wäsche aufzuhängen – lautlos kommunizieren sollt? Ach was, noch nie? Na, dann wird’s aber höchste Zeit, dass ich Euch Clips von Piatnik vorstelle – ein kunterbuntes und kooperatives Deduktionsspiel, bei dem Ihr die eben erwähnten kleinen Klammern als besondere Hinweisgeber nutzt.



Denn in diesem Spiel seht Ihr Eure eigenen Karten nur von hinten …


Kurze Erklärung: Aimee (rechts) sieht bei ihren Karten nur die Rückseiten, kann aber meine Karten (links) vollständig einsehen – … und natürlich andersrum genauso!



… und müsst mithilfe der Wäscheklammern herausfinden, was vorne drauf sein könnte!


Klingt ungewöhnlich für ein Kartenspiel? Fand ich auch und deshalb musste ich mir diese Neuerscheinung von Piatnik unbedingt mal näher anschauen. Denn ich liebe ja Spielideen, die man so noch nie gesehen hat! Aber bevor ich gleich schon wieder von den kleinen, süßen Wäscheklammern anfange (hihi), schauen wir am besten erstmal, was es mit den vielen zweifarbigen „Tüchern“ auf den Vorderseiten der 55 Stoffkarten auf sich hat, denn die hängen nicht ohne Grund da:


In unserem heutigen Spieletipp werdet Ihr nämlich zu Herstellern hochwertiger Textilien, die gerade – frisch gefärbt – draußen auf der Leine baumeln! Eure gemeinsame Aufgabe ist es, die Aufträge Eurer Kunden abzuwickeln und die gewünschten edlen Stoffe zum richtigen Zeitpunkt auszuliefern. Passt dabei aber gut auf, denn bereits wenige Fehler können dafür sorgen, dass die Wäscheleine reißt – und Ihr das aktuelle Level verliert!


So sieht eine typische Stoffkarte aus: Die Zahlen stehen sowohl für die Größe des Stoffes als auch für das Limit der möglichen Wäscheklammern. Die Farbflächen zeigen die jeweilige Stoffkombination und die Symbole helfen bei Farbfehlsichtigkeit



Moment mal, Level? Fängt das Spiel etwa leicht an und wird immer schwerer?


Jaaaaaa, genau so ist es! Clips ist in insgesamt 10 Level unterteilt – die von „Aller Anfang ist leicht“ (Level 1) über „Großbestellung“ (Level 5) bis hin zu kniffligen „Spezialaufträgen“ (Level 6–10) reichen und Euch Schritt für Schritt stärker fordern. Aber da ich in dieser Spielevorstellung natürlich nicht alle Level besprechen kann, habe ich auf dem unteren Bild beispielhaft Level 1 vorbereitet – damit Ihr (wenigstens) einen kleinen Eindruck bekommt, was Euch in diesem kooperativen Spiel erwartet!


Alsoooooo: Nachdem alle Spieler ihre Stoffkarten erhalten haben – bei zwei Spielern sind das jeweils sechs – werden die übrigen Karten als Nachziehstapel neben die rosafarbenen Auftragskarten des aktuellen Levels gelegt. Soweit verstanden? Sehr gut: Dann werfen wir jetzt noch schnell einen gemeinsamen Blick auf die knallrote Karte rechts davon! Denn diese kennzeichnet den sogenannten Gefahrenbereich, der Eure Wäscheleine – nach Überschreiten des Punktwerts 16 – zum Reißen bringt! Man könnte also sagen:



Je weniger Karten dort landen, umso besser!


Dank der Level-Übersichtskarten wisst Ihr immer genau, was im aktuellen Level benötigt wird und was nicht!



Wenn nun auch noch alle benötigten Wäscheklammern bereitliegen und alle Karten mit dem Wert 1 und der Stoffarbe Rosa (siehe Levelkarte) aussortiert wurden, kann der Handel auch schon beginnen! Aber bedenkt bitte noch einmal, dass Ihr Eure eigenen Karten nur von der Rückseite sehen könnt! Das heißt also, dass Ihr im Laufe des Spiels immer wieder auf die Hinweise Eurer Mitspieler und echte Teamarbeit angewiesen seid, um möglichst passende Karten abzulegen!



Ganz nach dem Motto „Lasst Euch nicht hängen!“ 


… bedeutet das im unteren Bildbeispiel: Wenn Aimee mir einen Hinweis auf eine blau-grüne-Karte geben will, nimmt sie sich genau diese zwei Klammerfarben (plus eine andere Farbe laut Spielregel) aus dem allgemeinen Vorrat und klemmt sie auf die entsprechende Karte! Warum genau auf diese? Ganz einfach, weil sich ein Kunde im oberen Bild blau-grüne Stoffe wünscht und mit meiner Karte kämen wir der Erfüllung dieses Auftrags schon einen Schritt näher!


Da man bei unterschiedlichen Klammerfarben drei nehmen muss, kommt die rote Klammer noch als Hinweis auf diese Karte!



In meinem Zug lege ich dann die blau-grüne 4 zum genannten Auftrag und und gebe Aimee danach einen Hinweis für einen der anderen Aufträge in der Tischmitte – die gleiche Zahlen oder aufsteigende oder absteigende Zahlenreihen erfordern! Und so geht es dann Zug für Zug weiter, bis wir gemeinsam alle Aufträge erfüllen und anschließend ins nächste Level aufsteigen können …bei dem dann die Farbe Rosa ins Spiel kommt!



Neugierig geworden? Na dann wünschen wir viel Freude beim Ausprobieren!



So, bevor wir uns gleich mal ins nächste Level stürzen, wollten wir uns schnell noch ganz herzlich bei Piatnik bedanken, dass wir Euch dieses außergewöhnliche Kartenspiel auf unserem Blog vorstellen durften! Clips wurde uns für diesen Beitrag kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Unsere Meinung wurde davon wie immer nicht beeinflusst! Großes Klammerehrenwort!


Diese coolen bunten Karten kommen in den späteren Leveln als Spezialaufträge ins Spiel! Welche findet Ihr am schönsten?



Kanntet Ihr diese spannende Neuerscheinung von Piatnik bereits?

Wie gefällt Euch das Spielprinzip mit den kleinen bunten Wäscheklammern?

Und welche Stofffarben-Kombi hat Euch am besten gefallen?




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