Spieletest

Ein Sommerurlaub in Schweden mit Hütte am See? Ja bitte!!! (unbezahlte Werbung)



Hej Ihr Lieben,


sagt mal, wusstet Ihr schon, dass ich meine Blogbeiträge meistens zwei Wochen im Voraus tippe? So auch heute: Das bedeutet, während Ihr diesen Beitrag vermutlich irgendwann mitten im Juli lest, liege ich hier Ende Juni bei angekündigten 40 Grad mit heruntergelassenen Rollos auf meinem Bett und schone meinen großen Zeh, der vorgestern (mal wieder) unters Messer musste. Kein schönes Erlebnis bei den hochsommerlichen Temperaturen, kann ich Euch sagen. Aber zum Glück habe ich eine ziemlich lebhafte Fantasie und kann mich jederzeit an jeden Ort der Welt träumen … und trotzdem bleiben meine Gedanken immerzu bei Schweden hängen, wo ich sofort wieder diese kleinen, roten Ferienhütten, die sogenannten Stugas, an irgendeinem Seeufer vor mir stehen sehe! Hach, wie gern wäre ich jetzt dort, mit Elfie auf dem Schoß in einem Liegestuhl, den Blick aufs Wasser gerichtet und ein kühles Getränk neben mir! Aber da Reisen aktuell leider gar keine Option ist, muss das Schweden-Gefühl eben anders zu mir kommen – und genau hier kommt ein Spiel ins Spiel, das ich mir als hoffnungsloses Verpackungsopfer unbedingt kaufen musste:



Denn es sieht aus wie ein kleines Schwedenhaus! Fehlt nur noch der See nebenan!


Ach nein, davon gibt’s ja tatsächlich ein paar im Karton! Man muss nur das grüne Dach anheben …



… und schon eröffnet sich eine kleine Welt aus Wiesen, Wäldern und Wasser!


Ja, genau so habe ich Schweden (und auch Norwegen) in Erinnerung: viel Natur, viel Wasser und überall diese kleinen, bunten Hütten und Häuschen, die sich an Seen und Waldränder schmiegen. Hach, Ihr glaubt ja gar nicht, wie sehr mich dieser Anblick im Sommer 2019 bei unserer Rundreise durch diese beiden Länder verzaubert hat! Irgendwann, ja irgendwann möchte ich dort auch mal einen ganzen Sommer am Stück verbringen … doch alles, was mir zu meinem Glück (noch) fehlt, ist eine eigene Stuga!


Doch welch ein Zufall, dass es in meinem Spieletipp Stuglandet – einem strategischen Hüttenbauspiel von HABA – gleich 48 Hütten (12 je Farbe) gibt, die wir – also Ihr und ich – an den idyllischsten Orten unserer zuvor gelegten Landschaft platzieren dürfen! Vielleicht direkt neben einem der schönen Seen, auf der einsamen Insel oder am Waldesrand … aber Hauptsache weit weg vom Klohäuschen und den beiden Müllhalden. Denn für einen dieser Orte gibt es tatsächlich Minuspunkte! Und die will ja keiner haben! Nicht wahr, Dala? „Genau!“ wiehert mein kleines Schwedenpferdchen, das ich mir bei meinem damaligen Urlaub im Süden des Landes als kleines Souvenir mitgebracht habe.



„Aber jetzt ran an die Würfel, äh ich meine an die Hütten!“ 


In einem Spiel zu dritt legt man die Stadt, die Insel und zehn weitere zufällige Plättchen in einem 4×3-Raster aus



Okay, okay! Du hast ja recht! Lass(t) uns loslegen!


Wir müssen nur noch schnell jeder eine Hütte auf ein Grundstück in der (grauen) Stadt stellen und schon kann der Spielspaß beginnen! „Oh, wieso denn in die Stadt? Wir wollten doch ‚Urlaub in der Natur spielen‘!“ beklagt sich Ida mit den blonden Zöpfen. Hm, gut Frage, aber ich kann nur sagen: Die Anleitung gibt’s vor und ob Ihr’s glaubt oder nicht: Für jede eigene Hütte in der Stadt gibt’s am Ende sogar je einen Zusatzpunkt! Und trotzdem zieht es mich nach Spielstart (fast) nur noch auf die hellgrünen Felder … denn hier lässt es sich am besten von Sommerurlaub in Schweden träumen!


„Jana, du schweifst schon wieder ab!“ wiehert Klein Dala ungeduldig! „Erklär uns und den Lesern lieber, warum es in dem Spiel keine klassischen Würfel gibt!“ Oh okay, das ist einfach: Weil wir mit unseren 12 Hütten würfeln! Beziehungweise immer mit je 3 davon! Und das geht so:


In Stuglandet wird viel gewürfelt – allerdings nicht mit klassischen Würfeln, sondern mit kleinen Hütten!



Wenn man mal eine Hütte von allen Seiten betrachtet …


… gibt es insgesamt 7 Möglichkeiten, wie sie beim Würfeln fallen kann: ein Boden (die Hütte steht aufrecht), zwei Dachseiten (die Hütte liegt auf dem Dach – wie bei Nummer 1), eine Vorder- und Rückwand (die Hütte liegt auf einer kurzen Seite – wie bei Nummer 2) sowie zwei Seitenwände (die Hütte liegt auf einer langen Seite – wie bei Nummer 3).


7 Möglichkeiten, aber nur 4 Ergebnisse, die im Spiel relevant sind: So kann man beispielsweise eine aufrecht stehende Hütte auf ein beliebiges freies Feld stellen, mit einer liegenden Hütte (je nach kurzer oder langer Seite) andere Hütten versetzen oder mit einer eigenen Hütte tauschen – was besonders auf dem einzigen Grundstück auf der Insel sehr beliebt ist. „Und wenn die Hütte auf dem Dach liegen bleibt?“, will Ida neugierig wissen. Ja, dann hast du leider Pech gehabt! Denn „Dach“ bedeutet: zurück mit der Hütte in den eigenen Vorrat.


Habt Ihr schon die vielen süßen und witzigen Details auf den Plättchen entdeckt? Wie das Auto im See …



Und so wird dann reihum gewürfelt und gebaut oder getauscht oder versetzt …


… bis ein Spieler alle Hütten seiner Farbe platziert hat! Direkt danach wird ausgezählt – und erst jetzt erkennt man, wie unterschiedlich die Landschaft bebaut wurde. Einige Spieler haben auf Nähe zum See gesetzt, andere auf große Flächen – und genau das macht am Ende den Unterschied bei der Punktewertung.



Na, konnte ich Euch neugierig auf Stuglandet von HABA machen? Dann verrate ich Euch noch schnell, dass die englischsprachige Anleitung auf der Rückseite auch einen kompakten Spielplan für bis zu 4 Spieler „to go“ bereithält. Zusammen mit dem kleinen Säckchen für die Hütten passt das Spiel damit wirklich in jedes Reisegepäck! Und wer noch mehr Infos zum Spiel benötigt, findet sie direkt bei HABA.


Und jetzt entschuldigt mich bitte – ich muss mich dringend wieder an einen See in Schweden zurückträumen …


Dala hat das Plättchen mit dem Zelt geschickt gesperrt! Ihre Hütten dürfen nicht mehr versetzt oder getauscht werden!



Kanntet Ihr Stuglandet von HABA bereits?

Wie gefällt Euch das süße Hüttenbauspiel Stuglandet?

Und wo würdet Ihr Eure erste Hütte am liebsten platzieren?




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